Startseite » Mehr Sport » Eishockey

Eishockey Oberliga: ESBG muss Dortmund wohl abschreiben
Herne hofft auf O.K. der Sponsoren

Das Wort Oberliga ist im Schatten der Dortmunder Westfalenhalle zu einem Tabubegriff geworden. Diese „Kröte“ hatten am vergangenen Mittwoch die Ligagesellschaft ESBG und die Nordvereine bei ihrem Treffen in Hannover zu schlucken.

Der amtierende NRW-Meister musste in den letzten Wochen erkennen, dass das in Sachen Vorbereitung der Saison eingeschlagene Zwei-Wege-Prinzip dem Landesverband nicht verborgen geblieben ist. Der zeigte dann auf seine Weise, was er davon hält… „Ein aktives Bemühen um einen Aufstieg in die Oberliga wird es von Seiten der Elche nur auf sportlichem Wege geben, also in der kommenden Saison“, lautete die Ansage an die Teilnehmer der Tagung.

Wenn also ein achter Club für die Nordgruppe der Oberliga gefunden werden muss, bleibt der ESBG beziehungsweise dem DEB nun nur noch der Weg der direkten Aushandlung mit Wolfgang Sorge, dem Boss des LEV-NRW. Er müsste bereit sein, auf die Einhaltung der Durchführungsbestimmungen für die von seinem Landesverband verantwortete Aufstiegsrunde rückwirkend zu verzichten und Dortmund damit den Weg in Liga drei öffnen.

Bei der Tagung teilte die ESBG mit, dass die Eisbären Regensburg und die Moskitos Essen definitiv einen Neuanfang im Landesverband schaffen müssen, da sie nicht für die Oberliga gemeldet hätten und auch keine Mehrheit für eine Ausnahmegenehmigung erreichbar wäre.

Die Nordclubs stürzten sie derweil in ein Dilemma. Im Gegensatz zu den Südclubs sind sie nicht bereit, eine regionale Vierfachrunde zu spielen und erst in den Play-offs zu verzahnen. Mindestens zwei Spiele sollen alle Oberligisten gegeneinander austragen, also eine deutschlandweite Einfachrunde mit einer regionalen Dreifachrunde kombiniert werden.

Die Klärung der Frage, ob der Herner EV 2007 in der kommenden Saison in der Oberliga spielt, wird zur absoluten Geduldsprobe. „Ich hätte es auch gerne anders gehabt, aber die Entscheidungswege bei möglichen Geldgebern können wir nach dem abschließenden Gespräch nicht beeinflussen“, erläutert Geschäftsführer Matthias Roos.

Aus diesem Grunde musste in den vergangenen Tagen eine Art Plan B erarbeitet werden. „Wir haben bis zur entscheidenden Sitzung des ESBG-Aufsichtsrates zur Prüfung der eingereichten Lizenzierungsunterlagen am letzten Wochenende im Juni Zeit, Korrekturen bzw. Nachbesserungen vorzunehmen. Dies berücksichtigen wir nun“, sagt der Geschäftsführer.

Im Klartext heißt dies wohl, dass bis zum 15.Mai alle Verträge eingereicht werden, die vorhanden sind und dann in den folgenden knapp zehn Tagen nach Möglichkeit noch weitere folgen werden. Eine denkbare Alternative wäre aber auch ein Engagement der Fans. Der Nachweis einer bestimmten Summe an fixen Einnahmen über Dauerkartenverkäufe könnte ja auch die von Roos angesprochene Nachbesserung darstellen.

RevierSport Fussballbörse

Verein sucht Spieler
Testspielgegner gesucht
Testspielgegner gesucht
Testspielgegner gesucht
Verein sucht Spieler
Testspielgegner gesucht
Testspielgegner gesucht
Testspielgegner gesucht
Testspielgegner gesucht
Testspielgegner gesucht

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

RevierSport Digital

Im günstigen Abo oder als Einzelheft

Jeden Montag und Donnerstag Fußball ehrlich und echt von der Bundesliga bis zur Bezirksliga. Im günstigen Abo oder als Einzelheft auf ihrem PC, Mac oder mobilem Endgerät.