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MSV: Kurz-Interview mit Björn Schlicke
"Dem weine ich keine Träne nach"

Für Björn Schlicke endete gestern Nachmittag eine schmerzhafte Saison.

Mit dem 2:4 in Frankfurt gab es nicht nur einen Abschluss-Dämpfer zum Abstieg, nein, am Montag musste der Verteidiger unter's Messer. RevierSport unterhielt sich mit dem ehemaligen Kapitän.

Björn Schlicke, wo zwickt's denn?

Ich habe mich Montag an beiden Leisten operieren lassen. Bis auf unsere Ärzte wusste davon niemand etwas, ich habe das letzte halbe Jahr mit ziemlichen Qualen gespielt, musste mich teilweise fitspritzen lassen. Das hat aber nichts genutzt. Am Mittwoch kann ich das Krankenhaus schon wieder verlassen.

Rückblickend sind Sie sicherlich froh, dass die Spielzeit gelaufen ist, oder?

Wir hatten ein Jahr lang Stress im Abstiegskampf, dann ging es um nichts mehr. Ich kann einzelne Leute durchaus verstehen, dass irgendwo die Luft raus war. Wir wollten uns bei der Eintracht teurer verkaufen als uns das gelungen ist.

Beim 1. FC Nürnberg dürfte der Frust noch größer sein!

Solche Mannschaften wie den Club trifft es natürlich doppelt hart, trotzdem war es für uns enttäuschend, so einen Abschied hinzulegen.

Jetzt geht es darum, Ziele zu haben, eine schlagkräftige Truppe aufzubauen, richtig?

Das ist nicht meine Aufgabe, dafür haben wir ja fähige Leute. Wer aus dem aktuellen Kader den Weg in die Zweite Liga nicht mitgehen will, dem weine ich ehrlich gesagt keine Träne nach. Es bringt nichts, jemanden zu zwingen, hier weiterzumachen. Wenn, dann muss man voll dahinter stehen.

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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