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Eishockey-Oberliga: Dortmund nicht aus dem Rennen
ESBG-Tagung am Donnerstag

Eigentlich war Stillschweigen vereinbart worden, was die Bemühungen der Liga-Gesellschaft ESBG in Sachen Vervollständigung der Oberliga angeht. Erst auf der Tagung der Vereine am 29.Mai sollte bekannt werden, welche Teams in der Saison 2008/09 die dritthöchste Spielklasse bilden sollen. Alle Fachmedien hielten sich daran, darunter RevierSport.

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Doch die Vereinsfunktionäre scheinen es mit dem Gebot der Verschwiegenheit nicht so genau zu nehmen; gleich mehrere plauderten.

Offen diskutieren Fans bereits seit dem vergangenen Wochenende bei Stammtischen und in den Weiten des Internets darüber, dass der ESV Hügelsheim, der EHC Dortmund, bei dem Stürmer Sebastian Bongartz verlängert hat, sowie der ECE Preußen Berlin und der EHV Schönheide aus dem Landesverband losgeeist werden sollen, um die Zahl der Oberligisten auf 20 zu erhöhen und endlich zur ersehnten Zweiteilung zu kommen.

Außerdem erklärte, das aber offiziell, der 1.EV Weiden seinen Rückzug in den Landesverband. Der sportliche Absteiger aus der Zweiten Bundesliga, EV Landsberg, wird mangels Lizenz wohl kein Nachrückrecht für Liga zwei erhalten und in der Oberliga antreten müssen. Der neu gewählte Vorstand der Lechstädter richtet auch alle Planungen auf ein Mitwirken in der dritthöchsten Spielklasse aus.

Es würde sich also eine Oberliga Süd mit den Teilnehmern Deggendorfer EC, EV Füssen, ESV Hügelsheim, ESV Kaufbeuren, EHC Klostersee, EV Landsberg, TEV Miesbach, EHF Passau, EC Peiting, SB Rosenheim sowie eine Oberliga Nordmit den Teilnehmern RT Bad Nauheim, Eisbären Berlin, ECE Preußen Berlin, EHC Dortmund, ESC Halle, EC Hannover Indians, Herner EV 2007, Blue Lions Leipzig, Rostock Piranhas und EHV Schönheide ergeben. Erst nach getrennten Hauptrunden würden die Ligen in Sachen Aufstieg in die Oberliga verzahnen und über den Modus eine Heimspielzahl von wohl mindestens 26 abgesichert.

Voraussetzung ist eine Freigabe der Noch-Regionalligisten durch ihre Landesverbände. Im Interesse des Sports signalisierten zumindest Berlin und Sachsen ihre Bereitschaft dazu. Es bleiben aber noch Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, die noch eine Saison vertraglich miteinander verbunden sind (gemeinsame Aufstiegsrunde), und sich bei den Durchführungsbestimmungen klar auf nur einen Aufsteiger verständigt haben. Man darf gespannt sein, ob man sich der sportorientierten Sichtweise der Kollegen im Osten der Republik anschließt.

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