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RWO: Neues Ticketing-System, Thema Medienbeauftragter
Kehrberg sieht den Lotto-Sechser

RWO-Präsident Hajo Sommers kündigte für den Montag einen großen Sitzungstag an.

Und der wurde auch eingehalten. Viele Stunden wurde diskutiert, um genau festzulegen, was nach dem Aufstieg in die Zweite Bundesliga getan werden muss. Personal, DFB-Auflagen, alles kam auf den Prüfstand.

Und Manager Gerd Kehrberg erklärt, was ganz oben auf der Abarbeitungs-Liste steht: „Es geht darum, den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Daher mussten wir zunächst die Aufgabenfelder, die auf uns zukommen, definieren. Dann wurden Personen zugeordnet, die diese pflichtbewusst übernehmen. Eine Priorität hat dabei das Ticketing-System, das neu aufgebaut werden soll. Der Ex-Profi betont: „Da müssen wir Hausaufgaben machen, auf die unser IT-Partner wartet. Unter anderem muss geklärt werden, wo genau ist welcher Sitz. Wir wollen in Zukunft online die Karten anbieten. Denn wir können nicht alles stemmen, daher müssen wir systemorientiert arbeiten.“

Auch im Bereich des Stadions, hier geht RWO zusammen mit der Stadt an die Aufgabe, die Auflagen zu erfüllen. Kehrberg: „Wir haben mit der DFL um einen Termin gebeten, um die Dinge, die im Raum stehen so schnell wie möglich zu stemmen.“ Im Raum steht eine Summe von knapp zwei Millionen Euro, unter anderem für die geforderte Rasenheizung. Wobei ein neues Stadion noch sehr weit weg ist, wie der Manager bestätigt: „Wir müssen erst einmal schauen, ein Stadion zu bekommen, in dem wir ab August unsere Partien austragen dürfen. Das hat höchste Priorität. Und wir haben tolle Unterstützung der Stadt, das wird auch so bleiben.“

Im sportlichen Bereich wurde beschlossen, Oliver Adler als Co-Trainer einzubinden. Kehrberg hat eine ganz klare Meinung zu dem Deal: „Für uns ist das ein Sechser im Lotto. Als ich nach Oberhausen kam, hat man mir immer zwei Kicker genannt, die man liebt. Der eine war Lugi, der andere Olli. Und wenn die Zwillinge jetzt wieder zusammen sind, dann freut man sich.“

Zudem muss man sich Gedanken über die Stelle eines Pressesprechers machen, da die DFL einen „Medienbeauftragten“ fordert. Kehrberg: „Es kursieren einige Namen.“ Nach RS-Infos unter anderem der von Daniel Mucha, der bereits in Essen diese Funktion ausfüllte. Wie auch immer die Stelle besetzt wird, Kehrberg freut sich auf die neue Spielzeit: „Ich glaube nicht, dass wir als Club in der Liga Probleme haben. Dazu sind die Leute zu gut, die wir hier haben. Und das kann ich beurteilen, weil ich viele andere kenne. Wir gehen zwar als Underdogs in die Klasse. Aber Geld schießt nicht unbedingt Tore, man kann auch einen anderen Weg gehen. Auf jeden Fall holt Geld kein Image, dazu gehört auch sehr viel Herzblut. Das haben wir.“

Vor allem ein Mike Terranova, der vor dem Trip nach Mallorca bilanzierte: „Ich hatte mir persönlich eine zweistellige Quote vorgenommen. Aber 18 Dinger, das konnte ich nicht erwarten. Mit dem Aufstieg ist nun ein Traum in Erfüllung gegangen, den kann keiner mit Geld bezahlen. Und jetzt gebe ich in Liga zwei Gas und auch dort sorgen wir dann mit dieser tollen Truppe für Furore.“

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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