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DHB-Team testet in Köln gegen Russland
"Mission Goldmedaille" rückt näher

Die "Mission Goldmedaille" rückt für die deutschen Handballer immer näher. Noch zweimal dürfen die Schützlinge von Bundestrainer Heiner Brand die Gänsehautatmosphäre vor vollem Haus in Köln und Halle genießen, dann geht es für den DHB-Tross nach Peking, um bei den Olympischen Spielen für Furore zu sorgen.

Mit dem Doppel-Test gegen Gruppengegner Russland heute (14.00 Uhr) und Sonntag (13.00/2. Halbzeit live in der ARD) endet für die Weltmeister die fast zweimonatige Vorbereitung in der Heimat.
Nach drei Tagen Heimaturlaub steigen Christian Schwarzer und Co. dann am 31. Juli ins Flugzeug zum abschließenden Trainingslager in die Küstenstadt Zhuhai nahe Hongkong. Am 10. August steht gegen Südkorea der erste Auftritt im Olympic Sports Center Gymnasium von Peking an.

Einen Tag vorher starten schon die deutschen Frauen bereits gegen Brasilien in ihr erstes olympisches Turnier seit 1996. Am Wochenende treten sie in Köln (16.30 Uhr) und Halle/Westfalen (15. 15) jeweils gegen Afrikameister Angola in einer erneuten Doppel-Veranstaltung mit den Männern ebenfalls zum letzten Härtetest vor dem Abflug am 1. August an. Und für beide Teams geht es nach der erfolgten Kader-Nominierung nun um die Feinabstimmung.

"Wir haben zuletzt zwei Gesichter gezeigt. Ich gehe davon aus, dass sich das am Wochenende noch mal verbessern wird", sagt Heiner Brand, der bei Sieg und Niederlage in der Vorwoche gegen Schweden noch "zu viele Aussetzer" festgestellt hatte.

Freilich wird er auch gegen Russland wohl nicht ums Taktieren herumkommen, der Rekord-Olympiasieger ist schließlich am 16. August vierter Vorrundengegner in Peking. "Aber darüber mache ich mir relativ wenig Gedanken, es geht um unsere Form", so Brand, der mit seiner Mannschaft auf einen Einmarsch bei der Eröffnungsfeier am 8. August verzichtet.

Fehlen wird beim ersten Auftritt der Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) in Köln seit dem WM-Finale am 4. Februar wieder Rückraumschütze Pascal Hens, der nach seiner Bauchmuskelzerrung aber keine Gefahr für Olympia sieht.
Umso mehr im Blickpunkt dürfte wieder die Spielmacherposition mit Michael Kraus und Oliver Köhrmann stehen. Brand: "Da haben wir unsere bekannten Probleme."

In Kaiserau holen sich die deutschen Frauen derzeit den letzten Schliff. Bundestrainer Armin Emrich war schon nach den beiden Partien gegen Schweden (Unentschieden und Sieg) am vergangenen Wochenende ganz zufrieden und ist mitten in der Kleinarbeit: "Wir kümmern uns intensiv um taktische Abläufe, um uns weiter der fürs olympische Turnier notwendigen Form zu nähern."

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