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Düsseldorf: Die Fortuna im RS-Test
Vor dem Auftaktknaller gegen Paderborn

Um 14 Uhr startet heute auch für die Fortuna das Abenteuer der dritten Liga.

Gleich zum Auftakt steht der Knaller gegen Paderborn an. RS nahm die Düsseldorfer unter die Lupe.

Vorbereitung
Die unterklassigen Gegner wurden deutlich geschlagen, gegen Bundesligist Köln gab es ein 0:0, gegen eine ersatzgeschwächte TuS Koblenz gewann man durch ein Tor von Ahmet Cebe mit 1:0. In der kompletten Vorbereitung wurde nur ein Gegentreffer kassiert, allerdings tauchte ein altes Problem wieder auf: Die Chancenverwertung.

Torhüter
Auf der einen Seite das geringste Problem der Fortuna, weil sowohl Michael Ratajczak als auch Michael Melka klasse Keeper sind, aber durch den heißen Torwart-Kampf ist das Verhältnis zwischen beiden Kontrahenten ganz schön unterkühlt. Trainer Norbert Meier hat sich entschieden, mit Melka anzufangen, jedoch betont er, dass es "ein fairer Zweikampf" bleibt.

Abwehr
Die stand über weite Strecken der Vorbereitung mal wieder wie eine Eins. Einzige vakante Position ist die rechte Außenbahn. Am wahrscheinlichsten ist wohl die Variante Hamza Cakir. Auf links scheint Youngster Fabian Hergesell den Vorzug vor Routinier Henri Heeren zu bekommen. Innen werden Abwehrchef Jens Langeneke und Robert Palikuca den Laden dicht machen.

Mittelfeld
Das Prunkstück der Düsseldorfer. Solange Claus Costa noch verletzt ist und falls Cebe in den Angriff rücken sollte, wird die „Starting Four“ auf dieser Position auch feststehen: Neuzugang Stephan Sieger aus Offenbach wird ein bisschen defensiver agieren, Spielmacher Marco Christ ist aufgrund seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten gesetzt, auf Außen werden Kapitän Andreas Lambertz (rechts) und Olivier Caillas (links) Druck ausüben.

Angriff
Goalgetter Axel Lawarée ist aus verschiedensten Gründen unersetzbar: Sein Torriecher, seine Erfahrung und seine Einsatzbereitschaft sprechen für ihn. Aber wer läuft neben ihm auf? Cebe könnte nach vorne gezogen werden. Dahinter lauern Kenan Sahin, Christian Erwig, Neuverpflichtung Deniz Kadah und der noch verletzte Bekim Kastrati. Nirgendwo ist der Konkurrenzkampf so groß wie im Sturm.

Stärken
Die erste Elf gehört zu dem Besten, was die Liga zu bieten hat. Zudem mussten in den Kader nur zwei Neuzugänge integriert werden. Mit anderen Worten: Dieses Team ist eingespielt. Vor allem die Defensive kennt sich aus dem „Effeff“. Es würde nicht überraschen, wenn man am Ende der Saison erneut die wenigsten Gegentreffer kassiert hat.

Schwächen
Es darf nicht viel passieren. Verletzt sich ein Spieler aus der ersten Reihe, ist nicht gewährleistet, dass er gleichwertig ersetzt werden kann. So ein dünner Kader kann auch zu einer Gefahr werden, wenn mehrere Akteure gleichzeitig ausfallen. Außerdem wurde in den Testspielen mal wieder deutlich, dass man zu wenig aus den zahlreichen Torchancen macht.

Prognose
Bleibt die Fortuna von schweren Verletzungen verschont, mischt sie ganz oben mit. Kommt ein wenig Glück hinzu, darf man auch offen vom Aufstieg reden. Aber Vorsicht: Das setzt eine gewisse Konstanz voraus, deren Fehlen im letzten Jahr den Düsseldorfern sinnbildlich das Genick gebrochen hat.

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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