15.023 Zuschauer sahen einen ganz starken Gast aus Paderborn. „Vom Ergebnis her war das natürlich ein Auftakt nach Maß“, strahlte Christian Schreier, der Sportliche Leiter des SCP.
Dabei kamen eigentlich die Landeshauptstädter besser in die Partie und erzielten schon nach drei Minuten die Führung durch Ahmet Cebe. „Besser konnte es nicht losgehen“, sagte der Torschütze. „Nur bitter, dass wir danach so unglücklich in Rückstand geraten sind.“ Dominick Kumbela gelang noch vor der Halbzeit ein Doppelpack (6., 22.). „Wir hatten mit ‚Domi’ und Keeper Kasper Jensen gerade im ersten Durchgang zwei überragende Leute auf dem Feld“, freute sich Schreier, dem nicht verborgen geblieben ist, dass der Schlussmann die eine oder andere gute Chance der Fortunen vereiteln konnte.
Alles in allem zeigten sich die Gastgeber jedoch ganz schwach, lediglich das Eckenverhältnis von 12:2 ließ erahnen, dass es ein Heimspiel für die Rheinländer war. „In der zweiten Halbzeit haben wir den Sieg dann routiniert nach Hause gebracht und zum richtigen Zeitpunkt die Konter abgeschlossen“, bilanzierte Schreier. Karsten Fischer (48.) und der eingewechselte Jovan Damjanovic brachten den klaren Auswärtserfolg in trockene Tücher. „Nach dem 1:3 sind wir eingesackt und haben desolat weitergespielt“, schüttelte Cebe den Kopf, fügte jedoch hinzu: „Wir haben jetzt erst eine Partie absolviert, 37 weitere folgen. Wir müssen unsere Fehler in der nächsten Woche ansprechen und dann in Stuttgart etwas holen.“ Denn am kommenden Samstag muss die Truppe von Trainer Norbert Meier bei den Kickers antreten.
In Paderborn kann man dem Coach Pavel Dotchev und Schreier jetzt schon ein großes Kompliment für die Zusammenstellung des Kaders aussprechen. „Wir wollen nicht sagen, dass wir zu den Aufstiegskandidaten gehören“, wiegelte der Mann des Tages Kumbela ab. „Zunächst einmal möchten wir eine gute Serie spielen.“ Der Anfang dafür ist auf jeden Fall gemacht.




















