CHINA
People´s Daily: "Als die strahlende Olympische Flamme die Nacht über dem Vogelnest erleuchtete, sah die Welt nicht nur ein modernes China mit 5000-jähriger Geschichte, sondern ein selbstbewusstes, starkes und weises China. Diese außergewöhnliche Nacht in Peking wird zu einem wichtigen Kapitel in der Geschichte der zivilisierten Welt werden."
Beijing Times: "Der Stolz Pekings ist, dass wir unsere
Verpflichtungen gegenüber der internationalen Gemeinschaft,
erfolgreiche Spiele zu ermöglichen, erfüllt haben. Wir sind aber
auch stolz auf Peking, das die Erwartungen von 1,3 Milliarden
Chinesen nicht enttäuscht hat."
First Newspaper: "Der Jahrhunderttraum von Olympia ist auch
der Traum von einem starken China. Beides ist Realität geworden."
USA
New York Times: "Die Eröffnungsfeier gab der Kommunistischen
Partei die größtmögliche, ununterbrochene und ungefilterte Chance, ein gewaltiges weltweites Publikum zu erreichen. Eine olympische Eröffnungsfeier ist eine Propaganda-Übung. Die Blockbuster-Show am Freitagabend demonstrierte die große PR-Herausforderung, die vor der Kommunistischen Partei liegt, wenn China immer reicher und stärker wird. Die Partei möchte den Nationalstolz fördern, seine eigene Legitimation abpolstern und zugleich der Welt zeigen, dass von Chinas Aufstieg keine Gefahr ausgeht."
Washington Post: "Keine Demokratie könnte oder sollte das Geld
und die Manpower investieren, die in diese Feuerwerk speiende Vergötterung des Nationalstolzes sowie die Selbstbeweihräucherung der Kommunistischen Partei geflossen sind."
AUSTRALIEN
Sydney Morning Herald: "Angesichts der starken Präsenz der
Armee-Offiziere während der gesammten Prozedur kann man sich schon fragen, was genau die Gastgeber der internationalen Gemeinschaft vermitteln wollten."
FRANKREICH
L´Equipe: "Gelandet auf dem Planeten Olympia. Die Eröffnungsfeier im fabelhaften "Vogelnest" hat ihre Versprechungen gehalten. Ein audivisuelles Spektakel und eine grandiose Lichtshow, gekrönt von der spektakulären Entzündung des Feuers. Die Sommerspiele haben gut begonnen in einem Land, in dem manche Freiheiten nicht existieren."
Le Monde: "Der chinesische Regisseur Zhang Yimou dirigiert
eine Zeremonie von einmaliger Größe, die Milliarden Zuschauer auf der ganzen Welt im Griff gehalten hat."
ENGLAND
The Sun: "Für die fabelhafteste Show in der Geschichte der
Spiele hat China an nichts gespart. Die vier Stunden lange
Eröffnungszeremonie hat das Beste an chinesischer Kultur,
Technologie und Einfallsreichtum geboten."
The Guardian: "Die Zeremonie, die die Olympischen Spiele
eröffnet hat, übertraf alle vorherigen in Zahlen, Farben,
Lautstärke und Kosten und demonstrierte der Welt, dass das neue China seine Präsenz zeigen will."
Daily Telegraph: "China marschiert auf die Weltbühne. Es hat
den Führern der Welt im Stadion und Milliarden vor den Bildschirmen seine Muskeln gezeigt. Ein olympisches Ideal, die Trennung von Sport und Politik, starb in dieser chinesischen Nacht. Das war eine choreographierte Demonstration der Macht."
Daily Mail: "Hollywood wird die Eröffnungsfeier jahrelang
studieren, um hinter die chinesischen Tricks zu kommen. Das
Zeitalter chinesischer Macht ist mit einem faszinierenden,
futuristischen Auftakt angebrochen. Zu sagen, diese Spiele seien
ein Meilenstein der Weltpolitik, war kein leeres Gerede."
ITALIEN
La Repubblica: "Fantastisch - zu fantastisch."
Corriere della Sera: "China beginnt endlich zu zeigen, wovon
das Land in den letzten sieben Jahren geträumt hat."
Gazzetta dello Sport: "Die Eröffnungsfeier zeigt die stolze
Perfektion eines Landes, das schneller als der Rest der Welt wächst und es auch zeigen will."
La Stampa: "Mit dieser Eröffnung zerschneidet der Regisseur
und künstlerische Direktor der Veranstaltung, Zhang Yimou, die
Nabelschnur, die das Land mit den letzten 100 Jahren seiner
Geschichte verband."
SPANIEN
Marca: "Die größte Veranstaltung der olympischen Geschichte.
China präsentiert der Welt eine spektakuläre Eröffnungszeremonie, einen Triumph von Lichtern, Klängen und Farben. Eine Choreographie, wie man sie noch nie gesehen hat."
El Mundo: "China bietet eine beispiellose Mischung aus Kunst,
Fantasie und Technologie von fast beängstigender Perfektion."
SCHWEIZ
Neue Zürcher Zeitung: "Einen derartig überwältigenden Einsatz
des Menschen in der Masse hatte man seit Leni Riefenstahl 1936 in Berlin nicht mehr gesehen - und jene Choreografie dürfte in Peking um den Faktor 100 übertroffen worden sein. Bei aller optischen Schönheit hinterlässt das Untergehen des Individuums in der Masse ein höchst ungutes Gefühl.
ÖSTERREICH
Kurier: "Pompöse Perfektion: Die Symbolik der Eröffnung war
weitgehend (und wenig überraschend) auf einer faszinierenden
Beherrschung der Massen, auf Dominanz, Stärke, die Betonung der Geschichte des Landes und auf Lebensfreude in ihren grellsten Farben aufgebaut."
