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Bundesverdienstkreuz für Michael Stich
"Der Gesellschaft etwas zurückgeben"

Michael Stich war während seiner aktiven Karriere Weltranglistenzweiter und Wimbledonsieger, geehrt wird er jetzt für seine Leistungen abseits des Tennis-Courts. Der 39-jährige erhält am Donnerstag das Bundesverdienstkreuz für die Arbeit seiner Michael Stich Stiftung aus der Hand von Hamburgs Senator Dietrich Wersich.

Die Stiftung hilft HIV-infizierten und an Aids erkrankten Kindern und finanziert Arzt- und Schwesternstellen an Universitätskliniken in Deutschland. Der Pinneberger gründete sie 1994 mit seiner Ex-Frau Jessica Stockmann und führte sie nach der Trennung alleine weiter. Damit wolle er "der Gesellschaft etwas zurückgeben".

Stich, der während seiner Karriere immer im Schatten von Boris Becker stand, wurde erst im Januar eine sportliche Ehrung verwehrt. Damals war er als einer von acht Sportlern für die Aufnahme in die Ruhmeshalle des Tennissports nominiert. Am Ende wurde jedoch der jüngste French-Open-Sieger der Geschichte, Michael Chang, aufgenommen.

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