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Olympia-Fußball: Belgien schaltet Italien aus
Überraschender 3:2-Sieg

Die belgische Olympia-Auswahl hat beim Fußball-Turnier der Männer in Peking für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Die "Roten Teufel" bezwangen Italien im Viertelfinale 3:2 (2:1), obwohl sie über eine Stunde lang in Unterzahl spielten. Während der Olympiasieger von 1920 damit erstmals seit 88 Jahren nach Edelmetall greift, muss Italien den Traum von der zweiten Goldmedaille seit 1936 begraben.

Thomas Vermaelen hatte nach einer Notbremse im Strafraum gegen Robert Aquafresca bereits in der 17. Minute die Rote Karte gesehen. Für die Belgier, die auch ohne den vorzeitig abgereisten Hamburger Vincent Kompany auskommen mussten, war das ein weiterer Tiefschlag.

Kurz nachdem Giuseppe Rossi den fälligen Strafstoß zum 1:0 für Italien verwandelt hatte, schlug Belgien aber mit zehn Mann zurück: Moussa Dembele (24.) und Kevin Miralles (45.) drehten das Spiel, ehe Rossi per Foulelfmeter ausglich (74.).

Als sich die Italiener schon in der Verlängerung wähnten, kam Belgien noch einmal zurück: Dembele traf aus 18 Metern (79.). Nur eine Minute später sah Italiens Torwart Emiliano Viviano nach einer Tätlichkeit an Miralles Rot.

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