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BVB-Kapitän Sebastian Kehl spricht nach dem glücklichen Saisonstart über die "neue Borussia" und das Bayern-Match.Sebastian Kehl, Kapitän des BVB, warum war Ihr Team diesen einen Tick besser als Leverkusen?
Ich würde sagen, dass wir ein Stück weit der Glücklichere waren. Leverkusen hat sehr viel investiert, hat zum Schluss versucht, uns mit langen Bällen zu knacken. Doch wir haben gewonnen, das zählt. Wir waren letztlich eiskalt bei unseren Torchancen, haben darüber hinaus auch guten Fußball gespielt stellenweise.
Haben die Zuschauer die neue Borussia gesehen?
Wir haben das gezeigt, was der Trainer von uns verlangt. Das war ein guter Start, der sicherlich Lust auf mehr macht. Aber wir wissen natürlich, dass das erst das erste Match war.
Marc Ziegler fiel ins kalte Wasser und verkaufte sich glänzend.
Genau deshalb sitzt er bei uns auf der Bank. Das zeichnet ihn aus. Er hat in der letzten Saison schon bewiesen, dass man sich auf ihn verlassen kann.
Jetzt warten die Bayern auf Sie, können Sie ihnen in der gestrigen Verfassung ein Bein stellen?
Wir haben im Supercup schon bewiesen, dass wir sie schlagen können. Wenn wir sehr aggressiv und lauffreudig auftreten, können wir sie sicher besiegen. Wir treten zuhause an, vor vollem Haus, was will man da mehr als einen Sieg?

