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Prasnikar "bleibt auch bei einem Abstieg"
Unruhe in der Lausitz

Trainer Bojan Prasnikar muss trotz des Fehlstarts in der Bundesliga nicht um seinen Arbeitsplatz bei Energie Cottbus fürchten.

Präsident Ulrich Lepsch will nicht an der zu Saisonbeginn ausgestellten Job-Garantie für den Slowenen rütteln. "Ich kann das auch gern jeden Tag wiederholen. Er bleibt auch bei einem Abstieg", sagte der Energie-Boss in einem kicker-Interview.

Stattdessen nahm der 49-Jährige nach dem miserablen Start mit nur einem Punkt aus drei Spielen (kein Tor) die Mannschaft in die Pflicht. Die Diskussionen über System und Fitness innerhalb des Teams sei da wenig hilfreich, erklärte Lepsch: "Ich habe das Gefühl, dass die Spieler nach Alibis suchen."

Manager Steffen Heidrich bat unterdessen die beiden Streithähne Gerhard Tremmel und Timo Rost zum Rapport. Tremmel hatte öffentlich an die Einstellung der Mitspieler appelliert, woraufhin Kapitän Rost ebenfalls medienwirksam seinem Mitspieler einen Rüffel erteilte. "Es war ein gutes Gespräch. Es ist wichtig, dass wir alle an einem Strang ziehen", sagte Rost der Lausitzer Rundschau nach dem Sechs-Augen-Gespräch.

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