Nach dem Daumenbruch von Stammkeeper Tom Starke bekommt der 28-Jährige jetzt die Chance, sich in der Bundesliga zu beweisen. „Wir vertrauen Marcel voll und ganz“, sieht Trainer Rudi Bommer keine Probleme.
Am gestrigen Mittwoch erfuhr Herzog, dass er ausgerechnet in den Wochen der Wahrheit gegen Aachen, im Pokal in München sowie in Nürnberg und Freiburg zwischen den Pfosten stehen wird. „Ich freue mich, mal spielen zu dürfen“, brennt der 1,85 Meter große Torwart auf seinen Einsatz.

Trifft auf seinen alten Trainer: Marcel Herzog. Foto: firo
Dass es bei seiner Premiere ausgerechnet gegen seinen Ex-Coach Jürgen Seeberger, mit dem er unter anderem beim FC Schaffhausen zusammengearbeitet hat, geht, nimmt er locker. „Das ist typisch. In der letzten Saison war ich bei ihm Kapitän, so dass schon ein intensiver Austausch vorhanden war.
Trotzdem will ich ihn mit einer guten Leistung ärgern.“ Und die Unruhe in Duisburg beenden. „Schließlich geht es nicht um unser Verhältnis, sondern darum, mit dem MSV die Punkte zu holen.“
Und dabei wird wohl ordentlich Arbeit auf ihn zukommen. „Beide Teams wollen sich nach oben orientieren. Wir sind zwar unter Druck, aber das ist in diesem Geschäft nicht verkehrt, denn es kitzelt noch einmal alles aus Jedem heraus.“ Und Herzog wurde in der Vergangenheit genug gekitzelt...

