Dabei wähnten sich die Kölner mit neuem Trainer, zwei Siegen und 12.304 Fans (auch wenn die Stimm-Verteilung klar an die Gäste ging) eigentlich im Aufwind. Für Haie-Coach Clayton Beddoes war aber schon früh klar, dass es am Tag der Deutschen Einheit nichts zu feiern geben würde: "Nach 10 Sekunden hat man schon gesehen, wie die restlichen 59:50 Minuten laufen werden."
Spätestens nach dem ersten Drittel ging das auch den Kölner Fans nicht anders, die Gäste hatten sich nach 20 Minuten immerhin bereits einen 3:0-Vorsprung herausgearbeitet. Konsequenz: Goalie Stefan Horneber durfte auf der Bank Platz nehmen, Frank Doyle ging aufs Eis. Doch auch ihm war es nicht vergönnt, für die Wende zu sorgen. Spätestens als Andre Renz sich eine "Spieldauer" abholte (27.) und die Pinguine wenig später das 4:1 markierten, war die Partie für die Kölner gelaufen.
KEV-Coach Igor Pavlov war regelrecht überrascht von den handzahmen Haien: "Wir waren in jeder der 60 Minuten das bessere Team, das war eine konstante Vorstellung von allen Blöcken."
Kölner Haie - Krefeld Pinguine 1:6 (0:3, 1:2, 0:1)
Tore: 0:1 Milo (6:53), 0:2 Hager (15:48), 0:3 Driendl (19:37), 1:3 Warriner (23:44), 1:4 Hager (27:04), 1:5 Pavlikovsky (29:35), 1:6 Driendl (52:38)
Schiedsrichter: Hascher (Miesbach)
Zuschauer: 12.304
Strafminuten: Köln 11 plus Spieldauerdisziplinar (Renz) - Krefeld
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