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Tusem: An Verstärkungen wird gearbeitet
"Nehme ich auf meine Kappe"

Mit dem 31:38 (17:17) in Nordhorn hat TUSEM Essen zwar die nächste Niederlage in der Bundesliga kassiert. Doch trotzdem war etwas anders als bei den vorherigen Pleiten. "Im Vergleich zu den anderen Spielen war es ein Fortschritt", bemerkte Trainer Kristof Szargiej, der sich zur Halbzeit sogar noch Hoffnung auf einen Punktgewinn machen durfte.

"In den fünf Minuten nach Wiederanpfiff haben wir dann aber den Faden verloren", analysierte der Sportliche Leiter Stephan Krebietke. Dass die Niederlage schließlich doch recht deutlich ausfiel, "das nehme ich auf meine Kappe. Wir haben am Ende die Deckung aufgemacht, um vielleicht doch noch etwas zu holen", bemerkte Szargiej. Immerhin: Bis zur 50. Minute konnte man mit den Hausherren mithalten. Auch deshalb, weil sich junge Spieler wie der fünffache Torschütze Ruwen Thoke weiterentwickeln.

Das ist freilich auch bitter nötig angesichts der Personalknappheit, durch die man kaum wechseln kann. "Zum Schluss hat man eine gewisse Müdigkeit gespürt", räumte Krebietke ein. Der könnte womöglich schon in der kommenden Woche einen Neuzugang präsentieren: "Wir arbeiten daran, den Kader weiter zu verstärken. Aber es ist momentan nicht leicht, einen passenden Akteur zu finden." Doch das wird bitter nötig sein, wie Szargiej erklärt: "Wenn wir nicht ein oder zwei Mann mit Erfahrung holen, wird es schwierig."

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