Daniel Fernandes (4): Trägt zumindest am ersten Treffer eine gehörige Portion Mitschuld, als er erst versucht, 'raus zu kommen, dann zögert und den Ball dann auch noch in der Torwartecke passieren lassen muss. Im Spielverlauf eigentlich ein sicherer Rückhalt, rettet beim 2:2 spektakulär wohl auf der Torlinie.
Marc Pfertzel (4): Solide Partie mit Stärken ausschließlich in der Defensive. Nach vorne zwar bemüht, aber ohne Durchschlagskraft.
Marcel Maltritz (4-): Kommt beim ersten Gegentor zu spät beim Kopfballduell. Sichtlich bemüht, zweikampfstark, aber immer wieder mit leichten Fehlern.
Mergim Mavraj (4-): Sah beim 2:2 gar nicht gut aus, hatte viele Unsicherheiten im Spiel und Glück, dass seine vermeintliche Notbremse in der 30. Minute nur mit Gelb bestraft wurde.
Christian Fuchs (3): Bei seinem dritten Spiel innerhalb von sechs Tagen erneut lauffreudig und engagiert, unermüdlicher Antreiber und starker Vorbereiter beim zweiten VfL-Treffer durch Kaloglu.
Oliver Schröder (3): Sehr laufstark auf der Sechser-Position, die er in der zweiten Halbzeit alleine ausfüllte. Viele Aktionen und Ballkontakte auch im Spiel nach vorne. Fast scheint es so, als hätte sich der Ex-Berliner im Team festgespielt. Absolut verlässlich.
Christoph Dabrowski (2-): In der ersten Halbzeit wie in München auf der Doppel-Sechs, im zweiten Abschnitt dann wesentlich offensiver. Enorm lauffreudig, starkes Kopfballspiel und im Abschluss auch mit dem nötigen Glück. Dabei behinderte ihn eine schmerzhafte Wadenverletzung aus Halbzeit eins.
Slawo Freier (5): Der Ex-Nationalspieler stand im ersten Abschnitt völlig neben sich - Fehlpässe und glücklose Dribblings. Zu Beginn der zweiten Halbzeit deutete er in einigen Szenen wenigstens an, welches Potenzial in ihm steckt.
Mimoun Azaouagh (2-): Der Spielmacher ackerte und malochte, versuchte es mit Distanzschüssen und steckte nie auf. Vielleicht mit einer kleineren Schwächephase zum Ende der ersten Halbzeit. Wurde zuvor aber schon um einen klaren Elfmeter gebracht.
Stanislav Sestak (4): Nicht in Bestform, wirkte nach seinem Länderspieleinsatz am Mittwoch etwas müde, zumal die Position zunächst auf der linken Seite ihm offensichtlich nicht behagt. Als er in Abschnitt zwei neben Kaloglu in die Spitze rückte wesentlich effektiver. Glück hatte er, dass seine Schwalbe nicht mit Gelb geahndet wurde.
Sinan Kaloglu (2): Wird von Woche zu Woche immer wertvoller für sein Team. Leistete viel Laufarbeit und sorgte meist als Einzelkämpfer in der Fohlendeckung für Angst und Schrecken. Eiskalt bei seiner Kopballchance zur zwischenzeitlichen Führung.

