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VfL: Drei Fragen an Coach Marcel Koller
Was man von Athen abkupfern kann

Vor dem Duell mit Werder Bremen sprach RS mit VfL-Coach Marcel Koller.

Marcel Koller, Sie waren am Dienstagabend im Weserstadion. Welche Erkenntnisse gab es für sie?

Natürlich können wir uns nicht mit Athen vergleichen, aber ich habe durchaus den einen oder anderen Ansatz gesehen. Es ist nur die Frage, ob wir das dann auch umsetzen können.

Ist der SV Werder, wenn man die Ergebnisse betrachtet, im Moment so etwas wie eine Wundertüte. Man weiß nie, was gerade drinsteckt?

Egal, was drinsteckt. Immer kommen gute Fußballer heraus. Werder hat einen excellenten Kader, ein paar Spieler von gefühlten 1,95, die besonders bei Standards für Unruhe sorgen. Trotz der momentanen Probleme ein absolutes Topteam.

Aber kann man nicht wenigstens etwas von der griechischen Leistung abkupfern?

Doch, eine Menge sogar. Das Zustellen. Attackieren, Stören und das ständige Unterstützen des Mitspielers. Das kann man übernehmen, auch wenn uns die internationale Erfahrung fehlt. Und dazu müsste auch mal das Glück zu uns kommen. So ein Tor wie das 2:0 der Griechen, das könnten wir auch mal gebrauchen.

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

RevierSport anne Castroper
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