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RWE: Ballgeflüster nach dem Match in Kleve
„Ich bin enttäuscht"

Montag, 10. November (15 bis 22 Uhr) läuft im FanShop an der Hafenstraße das Dämmer-Shopping.

Coach Michael Kulm ist ab 16 Uhr dabei. Ab 18 Uhr zeigen sich auch Michael Lorenz und Jozef Kotula. Ab einem Einkaufswert von 20 Euro gibt es eine Bratwurst und ein Bier (oder ein alkoholfreies Getränk) gratis.

Robert Mainka bilanzierte: „Wenn wir unserem Anspruch gerecht werden wollen, müssen wir spielerisch mehr zeigen. Das schafften wir nicht. Wir haben die Zweikämpfe nicht angenommen. Vor der Pause verschenkten wir 30 Minuten. Nach dem Wiederanfpfiff starteten wir gut. Da nahm uns Kleve das Match wieder aus der Hand. Wir hätten das 2:1 machen müssen, wir hatten die riesige Chance.“ Die man liegen ließ. Mainka: „Dann kam der Elfmeter. Das war ägerlich.“ Sein korrektes Fazit: „Ich würde nicht unbedingt von einem glücklichen Zähler reden, es war ein gerechtes Remis.“

Dennis Bührer meinte: „Das war eine turbulente zweite Halbzeit. Nach dem 1:0 haben wir den Faden verloren, haben nicht mehr gespielt, Kleve kam in das Match.“ Bührer ergänzte: „Nach der Pause habe ich auch nicht damit gerechnet, dass es vollständig ausgehen würde. Es gab viele hitzige und knifflige Situationen, der 1.FC ist auch schön rein gegangen, Kleve wollte den Zähler holen, das hat man auch gemerkt.“ Zur Elfmeterszene: „Es war schwierig für mich, der Gegenspieler war vor mir, ich habe ein bisschen am Trikot gezogen. Ich weiß nicht, ob man das pfeifen muss. Der Ball springt dem Klever weg. Ich frage mich, ob ich ihn tatsächlich durch meine Aktion so irritiert habe, dass man unbedingt auf den Punkt zeigen musste.“

Markus Kurth fasste zusammen: „Ich bin enttäuscht, dass wir die Chance mit dem Remis vertan haben. Wir wollten unbedingt den Sieg. Das war für Kleve aber ein absolut verdienter Punkt. Ab der 15. Minute hat man uns den Schneid mit der Zweikampfführung abgekauft, Kleve spielte unheimlich hart, wir wehrten uns, aber spielerisch konnten wir nicht überzeugen.“ Auch Kurths Prognose war stimmig: „Wenn wir noch fünf Minuten weiter gespielt hätten, wäre noch einer gegangen, die Emotionen waren aufgeheizt, von außen wurde geschimpft, man ist dann unheimlich aufgedreht.“ Sein Fazit: „Schwer zu sagen, ob das ein erneuter Rückschlag war, wir haben immerhin kurz vor Schluss noch den Ausgleich erzielt, alles gegen ein Kleve, das 90 Minuten gefightet hat. Das Kompliment muss man den Gastgebern machen. „

Kleves Keeper Christoph Müller zornig: „Es wäre mehr drin gewesen. Uns war klar, wir konnten nur über den Einsatz gegen RWE bestehen. Fest steht, wenn man kurz vor Schluss führt, darf man so ein Match auch einmal nach Hause fahren.“

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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