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HSV-Matchwinner Petric trifft und tritt nach
„Habe dort nichts mehr verloren“

Es war im Vorfeld zum Duell des Spieltags auserkoren worden: Mladen Petric gegen Mohamed Zidan, „Zehner“ gegen „Zehner“, Ex-Dortmunder gegen Ex-Hamburger.


Am Ende konnte man festhalten: Es war ein ungleiches Duell, in dem der Neu-Hamburger Petric seinem BVB-Konkurrenten in allen Belangen überlegen war.

Während Zidan nicht einmal Maß aufs HSV-Tor nahm, erzielte Petric sein viertes Saisontor für den HSV, als er seinen Ex-Kollegen Roman Weidenfeller leicht und locker überwand. Einen weiteren Treffer bereitete er vor.

Während Lukas Podolski, Patrick Helmes oder Tim Borowski nach ihren Toren gegen ihre Ex-Clubs den Finger auf den Mund legten und hinterher ihre Gesten mit Respekt gegenüber dem alten Verein begründetete, erklärte der Kroate nach seinen ausgelassenen Feier-Einlagen nach den Treffern: „Ich habe mir vorher eigentlich auch überlegt, nicht zu jubeln. Das ist eine Sache des Respekts gegenüber den Fans, die mich in Dortmund immer super unterstützt haben.“

Sein Herz schlägt nur noch für den HSV: Mladen Petric (links)

Warum dann doch die ausgelassene Freude? Auch hierfür hatte der 27-Jährige eine Erklärung: „Ich hatte ein sehr gutes Jahr in Dortmund. Aber als ich dann bei meinem ersten Ballkontakt die Pfiffe aus dem BVB-Block gehört habe, habe ich mir auch gedacht: Dort hast du nichts mehr verloren.“

Klare Worte des Stürmers, die direkt ins Herz des schwarz-gelben Anhangs stoßen dürften und das Tischtuch zwischen dem EM-Teilnehmer und den BVB-Fans endgültig zerschnitten haben dürfte.

Martin Jol dürfte das nicht stören. Im Gegenteil, seine Freude über die Leistung seines Schützlings kannte nach dem Abpfiff keine Grenzen: „Bereits gegen Cottbus hat er so getroffen. Er ist auch mit dem Kopf ein echter Techniker.“

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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