Federer hatte im Oktober wegen anhaltender Rückenprobleme auf einen Start beim Masters-Turnier in Paris verzichtet. Die Beschwerden schienen im Match gegen Simon ganz und gar nicht auskuriert. Der US-Open-Sieger bewegte sich nach dem gewonnenen ersten Satz immer schwerfälliger und leistete sich nicht weniger als 50 unerzwungene Fehler.
Simon zeigte keinen Respekt vor dem großen Namen seines Gegners und attackierte Federers Rückhand immer wieder mit seinen kraftvollen Schlägen von der Grundlinie. Nach zwei Stunden verwandelte er seinen ersten Matchball mit einem As. Federer hatte 2007 gegen den Chilenen Fernando Gonzalez ebenfalls sein Auftaktmatch verloren, am Ende aber zum insgesamt vierten Mal und zum zweiten Mal hintereinander den Titel gewonnen.
