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Maradona zieht wohl seinen Rücktritt in Betracht
Streit mit Verbandspräsident

Diego Maradona könnte seinen Job als argentinischer Nationaltrainer möglicherweise schon bald wieder los sein. Hintergrund ist eine Machtprobe mit Verbandspräsident Julio Grondona. Da sich der AFA-Boss weigert, den von Maradona gewünschten Oscar Ruggeri in den Trainerstab aufzunehmen, überlege der Weltmeister-Kapitän von 1986 laut Informationen des TV-Senders TyC Sports bereits, noch vor seinem Debüt am 19. November in Schottland die Sachen hinzuschmeißen.

Während Maradona öffentlich zu dem Theater um seinen Teamkollegen aus dem 86er-Team schweigt, versucht Carlos Bilardo die Wogen zu glätten. "Ich glaube nicht, dass er zurücktritt. Er muss die Geschichte langsam angehen", erklärte der Teammanager, "zumal ja schon Sergio Batista und Jose Luis Brown als Assistenten in der Seleccion seien".

Verbandschef Grondona machte in seinem einzigen Statement des Tages deutlich, dass er Ruggeri nicht beim Nationalteam haben möchte. "Ich mag den Typ nicht", sagte der allmächtige Funktionär. In der Vergangenheit hatte Ruggeri Grondona wegen dessen autoritären Führungsstils als Mafioso bezeichnet.

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