Nach seinem furiosen ersten Halbjahr, als er nach Melbourne auch die Masters-Turniere in Indian Wells und Rom gewann, holte Djokovic bei drei Final-Teilnahmen in Queens, Cincinnati und Bangkok keinen Titel mehr. Im Mai lag er zwischenzeitlich nur 310 Punkte hinter dem damaligen Weltranglistenzweiten Rafael Nadal (Spanien) auf Platz drei im Ranking.
Im Halbfinale setzte er sich gegen Überraschungsmann Gilles Simon durch, der als Ersatz für den am Knie verletzten Rafael Nadal in Shanghai dabei war. Im Vorjahr war Djokovic bei seiner Masters-Cup-Premiere ohne Satzgewinn in der Vorrunde gescheitert.
Dawydenko beendete im Halbfinale den Siegeszug des diesjährigen Senkrechtstarters Andy Murray, der Titelverteidiger Roger Federer (Schweiz) mit einem Erfolg im letzten Gruppenspiel am Freitag nach Hause geschickt hatte. Murray hatte sein Aus nach dem dreistündigen Kampf gegen Federer am Freitag vorausgeahnt: "Selbst wenn mich das die Final-Teilnahme gekostet hat, werde ich immer an dieses Match denken."
