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RWE: Die Psychologie des Kölner Süd-Stadions
Videostudie knackt auch Bayer

So richtig festlegen will sich Essens Trainer Michael Kulm beim Samstags-Gastgeber Bayer Leverkusen II im Vorfeld nicht.

"Wie diese Auswahl personell aufläuft, kann man vorher schwer sagen." Die berühmte Wundertüte. "Wir haben das Team drei, viermal gesehen, wir besitzen auf jeden Fall alle notwendigen Informationen, um gut aufzutreten."

Um exakt zu reagieren, wie Bayer sich auch immer präsentieren wird. "Schon wieder eine U23", schnauft Kulm tief durch, weil er sich an die Anfangsschwierigkeiten gegen Borussia Mönchengladbach erinnert. Kulm: "Ich weiß nicht wirklich, wie man Bayers letztes 1:5 gegen Münster einzuordnen hat, das sind die beiden Seiten einer Medaille." War Münster so gut ("wer uns 3:1 schlägt, muss hervorragend sein") oder hatte Leverkusen einen 90-minütigen Aussetzer? Kulm kennt die Antwort: "Egal, wir konzentrieren uns nur auf unsere Jungs."

Die nach den Start-Problemen auch Gladbach beherrschten. "Wir haben auf der Video-Dokumentation noch genug Ansätze gesehen, an denen wir unter der Woche arbeiten, und das erfolgreich", legt sich der Ex-Wattenscheider fest. Dazu kommt der psychologische Ansatz, "an das Südstadion gute Erinnerungen zu haben." Weil man dort Kölns Unterbau schlug (2:0). Wie man Bayer knackt, das weiß Kulm, weil auch das durch das Video klar entschlüsselt wurde. "Es wird dann schwer gegen eine U23, wenn man einer solchen Auswahl viel Raum lässt."

Wie Gladbach in den ersten 30 Minuten. Kulm: "Wenn es eng wird, man den Druck permanent hoch hält, kriegt ein solcher Gegner Schwierigkeiten." Wie in der Reststunde gegen die Borussia praktiziert. Dann dürften die Pläne also fertig geschrieben sein.

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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