Am 10. Dezember kommt es nun bei Olympique Lyon zum "Endspiel" um den Gruppensieg. Das Team von Trainer Jürgen Klinsmann hat sich damit auch für den Kampf um die Herbstmeisterschaft vor den Spitzenspielen bei Bayer Leverkusen am kommenden Samstag und gegen Hoffenheim (5.12.) das nötige Selbstvertrauen geholt. Die Bayern sind seit nunmehr zwölf Pflichtspielen und zwei Monaten ohne Niederlage, für die seit 13 Spielen sieglosen Rumänen ist das Kapitel Champions League dagegen erledigt.
Bukarest: Zapata - Golanski, Goian, Ghionea, Marin - Radoi, Petre (66. Lovin) - Nicolita, Dayro Moreno, Szekely (63. Semedo) - Stancu (78. Tiago Gomes). - Trainer: Munteanu
Schiedsrichter: Eric Braamhaar (Niederlande)
Tore: 1:0 Klose (57.), 2:0 Toni (61.), 3:0 Klose (71.)
Zuschauer: 64.000
Gelbe Karten: - Goian (3), Golanski, Petre
Für die klar überlegenen Münchner brach Nationalspieler Klose in der 57. Minute den Bann. In der 61. Minute sorgte Weltmeister Toni, der zuvor noch mehrere klare Möglichkeiten ausgelassen hatte, für das 2:0. Der überragende Klose erhöhte in der 71. Minute sogar noch auf 3:0. Die Bayern begannen furios. Nach nicht einmal zehn Minuten hatte Toni schon drei ganz dicke Möglichkeiten, um den Rekordmeister frühzeitig in Führung zu bringen. Steaua wirkte zunächst überfordert. Erst nach rund 20 Minuten nahmen die Münchner, bei denen der wechselwillige Lukas Podolski und Martin Demichelis verletzt ausfielen, das Tempo aus dem Spiel.

Foto: firo.
Bukarest konnte sich befreien und verzeichnete in der 24. Minute durch Mirel Radoi den ersten gefährlichen Torschuss. Auf der anderen Seite verfehlte Klose freistehend das Ziel. Bayern-Präsident Franz Beckenbauer bemängelte zur Pause deshalb auch die Chancenverwertung. Dies sei ihm alles zu "selbstgefällig": "Das war zu wenig. Wir müssen zielstrebiger agieren."

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Die Bayern befolgten den Befehl des "Kaisers". Zwar hatte Bukarest durch Bogdan Stancu nach dem Wechsel sogar die erste nennenswerte Möglichkeit. Anschließend übernahmen die Münchner aber wieder die Initiative und trafen endlich auch das Tor. Zunächst war Ribery Vorbereiter bei Kloses zweiten Champions-League-Treffer in dieser Saison. Kurze Zeit später traf endlich auch Toni nach Vorarbeit des starken Klose, der wiederum Nutznießer einer glänzenden Ribery-Vorarbeit war.
