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RWO: Aksoy ist für den Wechsel bereit und träumt vom Derby-Siegtreffer
Bisher nur Vorgespräche, Umzug ist kein Hindernis

Bereits vor einer Woche berichtete RS über den ersten wechselwilligen Oberhausener.

Und Stürmer Tuncay Aksoy sprach über diese Pläne mit dem Sportlichen Leiter Hans-Günter Bruns und nun stand er auch RS Rede und Antwort.

Tuncay Aksoy, wie geht es Ihnen derzeit?

Nicht so gut, denn es ändert sich nichts. Ich fahre hin und komme leer wieder zurück. Ich versuche mich jede Woche neu zu motivieren, die Hoffnung ist immer da, im Laufe einer Partie eingesetzt zu werden. Aber es klappt einfach nicht, ich weiß nicht, warum.

Daher suchten Sie das Gespräch. Wie lief das ab?

Völlig offen. Ich habe auch nicht auf den Tisch gehauen. Ich habe meine Situation erklärt und dass ich überhaupt nicht zufrieden bin. Ich bin der Meinung, ich könnte der Truppe auch helfen und müsste meine Möglichkeiten bekommen. Vor allem hat sich im Gegensatz zur letzten Saison nichts geändert. Zwei neue Stürmer kamen, die sind leider beide verletzt. Damit bleiben wie damals mit mir Julian Lüttmann und Mike Terranova drei Angreifer übrig. Trotzdem bekomme ich keine Einsätze. Das ist einfach schade, ich habe zwei Jahre so viel geleistet, habe mich nie hängen lassen und war dem Verein gegenüber immer fair. Leider werde ich dafür jetzt nicht mehr belohnt. Da muss man sich fragen, auch wenn es sehr traurig wäre, ob das noch Sinn macht. Denn die Mannschaft würde mir sehr fehlen.

Zumal noch ein neuer Angreifer kommen soll.

Nach der Aussage steht eigentlich fest, dass ich gehen will. Ich bin keiner, der sich verdrückt. Aber jetzt sage ich offen, wenn ich etwas Vernünftiges finde, werde ich wechseln.

Was ist denn vernünftig?

Es muss mindestens ein Regionalligist sein. Mein Berater hört und schaut sich um. Jetzt warte ich.

Gibt es denn schon Anfragen?

Zwei Regionalligisten haben sich gemeldet. Aber es ist noch nichts fest. Bisher fanden nur Vorgespräche statt, da ich abwarten wollte, was RWO sagt. Ich hatte die Hoffnung, dass sich hier etwas ändert.

Muss es denn etwas in der Nähe sein?

Nicht zwingend, aber es wäre schön. Ich habe mich mit meiner Frau geeinigt, wir hätten keine Probleme, wenn wir umziehen müssten. Denn wir stehen auch mit einem Verein aus dem Ausland im Kontakt. Es ist schön, wenn Vereine Interesse zeigen. Stürmer werden immer gesucht, die meisten Klubs wissen, was ich kann.

Vor einem eventuellen Wechsel steht noch der Knaller gegen den MSV. Und Sie sind gebürtiger Duisburger.

Es wäre ein Traum, gegen den MSV dabei zu sein, vielleicht sogar noch den Siegtreffer zu erzielen. Ich bin sehr guter Dinge, was das Ergebnis angeht. Zu Hause können wir derzeit jeden schlagen. Wenn wir die ersten Minuten überstehen, haben wir gute Möglichkeiten. Ich habe derzeit keine Angst vor Duisburg.

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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