„Man sollte nicht zu voreilig sein, schließlich haben wir noch sechs Spiele, zum großen Teil gegen direkte Konkurrenten“, beschwichtigt ESC-Pressesprecher Bernd Werner. Als „kleine Vorentscheidung“ will der Funktionär den Erfolg aber allemal durchgehen lassen. „Schließlich müssten die anderen dann schon fast alles gewinnen.“
Stellt sich die Frage, was sich in der Aufstiegsrunde erreichen lässt. Werner: „Dann fängt alles wieder bei Null an, aber vielleicht kommen wir ja wirklich in die Play-offs.“ Heimliche Aufstiegsambitionen sind aber ebenso wenig ein Thema wie weitere Nachverpflichtungen: „Wir haben mit den letzten Transfers nur auf Ausfälle bei uns reagiert, weiter werden wir erstmal nichts machen.“
Das nächste Match der Hauptrunde steht am morgigen Freitag auf dem Programm, die Essener reisen nach Hamm. Trainer Juris Kruminsch: „Hamm hat im Hinspiel stark gespielt und wir haben im Penaltyschießen mehr Glück gehabt. Wir sind noch lange nicht durch und müssen uns auf jede Partie voll konzentrieren. Ich erwarte wieder ein knappes Match.“
In jedem Fall ist davon auszugehen, dass die Hammer bemüht sein werden, diszipliniert aufzutreten. Beim Gastspiel in Dortmund am Sonntag kassierte Trainer Andreas Pokorny und Igor Furda Spieldauer-Strafen, nach einem Handgemenge zwischen einem Hammer Akteur und dem Referee musste sogar zwischenzeitlich die Polizei anrücken. Der Spitzenreiter zeigte sich davon allerdings unbeeindruckt und fuhr die Partie mit 8:3 nach Hause. Am Freitag geht es für die Westfalen Elche nach Dinslaken, am Sonntag kommt es zum Gipfeltreffen mit den DEG Metro Stars 1b.
