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Handball: Bundesligist Stralsund wendet finanzielle Pleite ab
Verkauf weiterer Leistungsträger wird nicht ausgeschlossen

Bundesligist Stralsunder HV hat die Insolvenz abgewendet. Der abstiegsbedrohte Klub von der Ostsee erhält von drei Unternehmen in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Vorpommern eine Bürgschaft in Höhe von 450.000 Euro. Damit soll ein Kredit aufgenommen werden, um Altschulden zu tilgen. "Das ist eine gute, solide Lösung", sagte Vize-Präsident Dieter Vetter. In den kommenden drei Jahren muss der Klub, der insgesamt mit 815.000 Euro verschuldet sein soll, pro Jahr 175.000 Euro für Tilgung und Zins aufbringen.

Deswegen soll weiter gespart werden. Auch die Spieler werden in die Pflicht genommen und sollen auf 30 Prozent ihres Gehalts verzichten. Zudem sei der Verkauf weiterer Leistungsträger nicht ausgeschlossen, hieß es.

Trainer Zdenek Vanek konnte nach langem Bangen um das Überleben des Klubs durchatmen. "Das ist die positivste Nachricht der letzten Wochen", sagte Vanek. Der Coach hat nun auch Planungssicherheit für die kommende Saison. Am Wochenende tritt der Aufsteiger im Kellerduell beim TSV Dormagen an.

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