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Wolf siegt in Changchun in Bahnrekordzeit
Berlinerin nicht aufzuhalten

Eisschnelllauf-Weltmeisterin Jenny Wolf ist in Changchun in Bahnrekordzeit zu ihrem 31. Weltcup-Sieg gesprintet. Die Weltrekordlerin aus Berlin setzte sich bei der Weltcup-Premiere in der chinesischen Stadt über ihre Spezialdistanz 500m in 37,98 Sekunden mit erneut riesigem Vorsprung auf die Konkurrenz durch und war noch einmal elf Hundertstel schneller als bei ihrem Sieg am Samstag. Zweite wurde die Niederländerin Annette Gerritsen (38,52) vor Lee Sang-Hwa aus Südkorea (38,56).

Da ihre größte Konkurrentin Wang Beixing in ihrer Heimat auf einen Start verzichtete, bedeutet der fünfte Sieg im sechsten Saisonrennen für Titelverteidigerin Wolf auch eine Vorentscheidung im Kampf um den Gesamtweltcup. Die 29-Jährige, die Wangs Bahnrekord bei schlechten Eisbedingungen um vier Hundertstelsekunden unterbot, hat bei noch sieben ausstehenden Rennen mit 580 Zählern 150 Punkte Vorsprung vor Lee (430). Wang fiel mit 340 Zählern hinter Gerritsen (370) auf Rang vier zurück.

Die Chinesin, die Wolf die bislang einzige Niederlage der Saison zugefügt hat, bereitet sich angeblich auf die nationalen chinesischen Meisterschaften im Januar vor und sagte deshalb ihre Starts in Changchun und auch in Nagano am kommenden Wochenende ab. Somit wird es voraussichtlich erst bei der WM in Moskau (17./18. Januar) zum nächsten Aufeinandertreffen der beiden weltbesten Sprinterinnen kommen.

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