Eine Untersuchung an der medizinischen Hochschule Hannover brachte das Ergebnis, dass der Türke weiter keinen Leistungssport betreiben kann. "Sie haben mir gesagt, dass ich vor Februar nicht ins Training einsteigen kann. Die Ärzte haben mich davor gewarnt, zu früh wieder anzufangen", sagte Ümit der Bild-Zeitung: "Das ist verständlich. Sie wollen zu 100 Prozent Sicherheit, ich will zu 1000 Prozent sicher sein."
FC-Manager Michael Meier bestätigte die Diagnose. "An seiner Situation hat sich nichts geändert. Es steht absolute Schonung auf dem Programm." Trainer Christoph Daum erklärte, Fußball stehe "erst einmal hintenan. Der Mensch Ümit Özat steht über allem. Ich wünsche mir, dass er wieder zu 100 Prozent fit wird."
Ümit war im Bundesliga-Spiel beim Karlsruher SC (0:2) vor dreieinhalb Monaten nach 25 Minuten zusammengesackt und erst in der Kabine zu sich gekommen. Als Ursache wurde später eine Entzündung des Herzmuskels festgestellt.
Im kommenden Punktspiel beim VfL Bochum am Samstag (15.30 Uhr, live bei Premiere) muss Daum unterdessen auf Pierre Wome verzichten, den eine Bronchitis außer Gefecht gesetzt hat. Daum forderte sein Team nach vier Niederlagen in Serie auf, in "Alarmstimmung" zu sein: "Wichtig ist, dass die Spieler den Überlebenskampf annehmen. Es geht um den 1. FC Köln, um die Zukunft des Vereins. Das Ziel ist klar definiert, wir wollen drei Punkte."
Comeback von Ümit Özat noch nicht in Sicht
"Ich will zu 1000 Prozent sicher sein"
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