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Düsseldorf: Der Traum von der 2. Bundesliga ist mal wieder in Gefahr
Kostet der „Winter-Einbruch“ am Ende den Aufstieg?

Der eine oder andere Düsseldorfer Anhänger wird sich denken:

Wieso konnte die Hinrunde nicht schon vier Wochen früher beendet sein? Nach dem 2:1-Sieg gegen Eintracht Braunschweig am 16. Spieltag sah alles danach aus, dass sich die Mannschaft von Trainer Norbert Meier für die Rückrunde eine exzellente Ausgangsposition im Kampf um den Aufstieg verschaffen würde. Doch danach holte man aus den letzten vier Begegnungen nur noch zwei mickrige Pünktchen und hinkt nun der Konkurrenz hinterher.

Ganze acht Zähler Rückstand hat die Fortuna auf Spitzensreiter
SC Paderborn, nur vier sind es bis zum Relegationsplatz, den
momentan die Kickers aus Emden belegen. Kostet der „Winter-Einbruch“ den Aufstieg? Diese Frage kann man zu diesem Zeitpunkt zwar noch nicht bejahen, aber fest steht, dass die Fortunen nach der Winterpause eine deutlich konstantere
Serie spielen müssen, um im Rennen um die vorderen drei Plätze
noch eine entscheidende Rolle spielen zu können. Vor allem auswärts schwankten die Leistungen zwischen exzellent und grausam.

Während man Wacker Burghausen und die Zweitvertretung des
VfB Stuttgart jeweils mit 4:0 auseinander nahm, schoss man in den weiteren neun Partien nur fünf Treffer. Das ist für eine Spitzen-Mannschaft wie Fortuna viel zu wenig. Dass aus den fünf Toren ganze neun Punkte geworden sind, spricht für die Effektivität. Und für die Abwehr, die sich erneut über die meiste Zeit in blendender Verfassung zeigt. Vize-Kapitän Jens Langeneke steht selber wie eine Eins und weist zudem, wenn es sein muss, seine Nebenleute zurecht. Zudem übernimmt er am Elfmeterpunkt die Verantwortung.

Auch sein Partner in der Innenverteidigung Hamza Cakir ließ bislang kaum etwas anbrennen. Lediglich auf den Außenbahnen
in der Viererkette ist man nur durchschnittlich besetzt. Dennoch:
Nach den vier Gegentreffern am allerersten Spieltag gegen den
SC Paderborn musste Keeper Michael Melka, der ebenfalls eine
Menge Ruhe ausstrahlt, in den anderen 19 Partien nur zwölf Mal
hinter sich greifen.

Ebenfalls eine ordentliche Hinserie zeigte der Angriff. Das mittlerweile gesetzte Sturmduo mit Axel Lawarée und dem nachtransferierten Ranisav Jovanovic ist mit jeweils sechs „Buden“ auf einem guten Weg, auch wenn beide noch eine Menge Luft nach oben haben. Bitter ist jedoch, dass Lawarée
den Großteil der Vorbereitung mit einem Syndesmosebandriss ausfallen wird. Der Belgier könnte nämlich in der Rückrunde, wie schon im letzten Jahr, zu einem Erfolgsgarant werden. Bei einem Blick auf die Namen der potenziellen ersten Elf gehört die Fortuna nach wie vor zu den Top-Kandidaten auf den Aufstieg.
Doch man kann sich nur wiederholen: Damit der Traum in Erfüllung geht, müssen Kapitän Andreas Lambertz und Co. in der Rückserie stabiler auftreten.

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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