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Gütersloh: Erst Pausen-Laufband, jetzt Knie testen
"Antis" Absage an ein Comeback

Wenn man Marco Antwerpen darauf anspricht, ob ihn wieder der Hafer sticht, dann muss der 37-Jährige ziemlich breit grinsen. "Naja, da lassen wir mal lieber die Kirche im Dorf." Während man rund um das Tabellenschlusslicht FC Gütersloh dem Stürmer ein Comeback in der NRW-Liga auf den Aufgabenzettel schreibt, will der Ex-Kölner Fortune davon nichts wissen.

"Diese Erwartungshaltung überrascht mich auch etwas." Von Mitte 2005 bis Ende 2006 war "Anti" bereits einmal beim FCG, zuletzt agierte er bei Preußen Münster, zog sich dort aber eine schwere Verletzung (Abriss der Patellasehne) zu und hatte die Schuhe eigentlich weggestellt. Als Scout für NRW-Ligist Germania Dattenfeld war er immer noch im Geschäft, eine Offerte, beim Landesligisten Günnigfeld als Trainer einzusteigen, wurde nicht weiter verfolgt. "Zuletzt absolvierte ich im Rahmen meiner Rehabilitation, die auch noch weiter läuft, nur Ausdauerläufe. Das wird natürlich irgendwann langweilig", erklärt der 1,90 Meter-Mann.

Der Ball lockte wieder, damit aber mehr zu verbinden, ist ein Wunschdenken, dem Antwerpen erst einmal einen Riegel vorschiebt. "Für mich ist das ein Versuch, herauszufinden, wie mein Knie reagiert." Um zum Beispiel Anfragen, bei Landesligisten vielleicht als Spielertrainer zu fungieren, nicht körperlich sofort mit einem Kopfschütteln zu begegnen.

Antwerpen: "Ich denke, ich werde zweimal in der Woche mittrainieren." Das ist auch beruflich zu realisieren, Antwerpen hat seinen Schreibtisch bei der TUJA Zeitarbeit GmbH in Warendorf. "Das sind 30 Kilometer bis Gütersloh, das kann ich machen." Bislang verbrachte Antwerpen seine Mittagspausen stellenweise in einem benachbarten Fitnessstudio auf dem Laufband.

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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