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Verletzter Kraus bangt um WM-Auftakt
Lemgoer humpelt gegen Spanien vom Feld

Spielmacher Michael Kraus ist vier Tage vor Beginn der Weltmeisterschaft erneut angeschlagen. Der Lemgoer verließ bei der 17:28-Niederlage in der Generalprobe gegen den Olympia-Dritten Spanien am Sonntag mit Verdacht auf eine Wadenzerrung humpelnd das Feld. Damit muss Kraus möglicherweise auch um seinen Einsatz im ersten Spiel gegen Russland am 17. Januar (17.30 Uhr/live bei RTL) in Kroatien bangen.

Kraus hatte erst am vergangenen Mittwoch im Abschiedsspiel für Markus Baur nach sechswöchiger Verletzungpause wegen eines Muskelfaserrisses im rechten Oberschenkel sein Comeback gegeben. Die lange Pause war ihm bis zu seinem Ausscheiden auch in Spanien anzumerken.

Dort erlebte der Nordhorner Rückraumspieler Holger Glandorf eine Schrecksekunde: In einem Zweikampf hatte er sich den Zeigefinger der rechten Hand ausgekugelt, ihn aber umgehend selbst wieder eingerenkt. "So etwas wirft mich nicht um", meinte Glandorf.

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