Jetzt sind neben dem auf den Back-up-Position in Duisburg gerückten Christian Lüttges, den wohl nur diese Entwicklung gehalten hat, aus dem Aufstiegsteam nur noch Nils Liesegang und Christian Müller im Team, Letzterer inzwischen mit viel Sitzfleisch ausgestattet. Heise hatte sich im Oktober einen Schlüsselbeinbruch zugezogen und musste fast drei Monate pausieren.
Nun kollidierte das Programm innerhalb seiner Ausbildung zum Versicherungskaufmann mit dem, was nötig gewesen wäre, den vorhandenen Trainingsrückstand zu kompensieren. So einigte man sich nach einem „Nein“ am Wochenende nun doch auf eine Trennung. Heise wird künftig für die Ratinger Ice Aliens verteidigen. Natürlich rechtfertigt die gesamte sportliche Entwicklung den Kader-Umbau in Herne durchaus.
Allerdings spricht es letztlich nicht unbedingt für die Verantwortlichen, wenn fast alle Leistungsträger, die den Aufstieg erspielt haben, den Klub im Verlauf der Folgesaison verlassen. Patric Schnieder hat sich wieder den Iserlohner Young Roosters angeschlossen, die in der Pokalrunde der Regionalliga NRW um den Klassenerhalt kämpfen.
Nun wartet auf die verbliebenen Akteure das wohl wichtigste Wochenende der laufenden Saison, denn die Eisbären Juniors aus Berlin und die Hallenser Saale-Bulls sind die Gegner. „Die Konkurrenz schläft nicht. Daher waren die fünf Punkte aus den Spielen des vergangenen Wochenendes sehr wichtig“, stellt HEV-Geschäftsführer Matthias Roos fest. „Genau die machen nämlich im Moment den Unterschied zwischen Platz fünf und sechs aus. Mit den Spielen gegen die direkten Konkurrenten beginnt nun die entscheidende Saisonphase.“ Abgesehen von den Langzeitverletzten Fritzmeiner, Meintel und Taube kann Trainer Niklas Sundblad auf alle Spieler bauen, sofern die unterschiedlichsten Magen-Darm- und Grippenviren, die in diesen Tagen einige Sportteams heimsuchen, nicht auch Crusaders-Akteure erwischen.
