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Krefeld Pinguine: Ein Déjà-vu mit Ansage
Youngster Hager überzeugt in Routine-Reihe

Déjà-vu-Erlebnisse ereilen einen ja in der Regel recht unvermittelt. Vor der Auswärts-Aufgabe in Augsburg hatte Igor Pavlov aber genau dies sogar eingefordert. Bei den Panthern sollte der Mini-Knoten der letzten Wochen platzen. Gesagt, getan - die Pinguine siegten mit 6:1 und haben die direkte Play-off-Qualifikation nun wieder selbst in der Hand.

Es scheint also tatsächlich etwas dran zu sein am „Lieblingsgegner“ Augsburg. „Wenn man auf die Ergebnisse schaut, muss man das wohl so sehen, aber es ist gegen jeden Gegner schwer zu spielen“, zuckt Patrick Hager mit den Schultern.

Der Jung-Nationalspieler sollte es eigentlich wissen, avancierte er bei den Bayern doch selbst zum Matchwinner, wurde während der Partie von Trainer Igor Pavlov sogar in die erste Reihe „befördert“ und erzielte an der Seite von Boris Blank und Herberts Vasiljevs seinen zweiten Treffer. „Das macht natürlich unheimlich viel Spaß, mit den beiden zu spielen. Das gehört nunmal zu dem Besten, was die Liga zu bieten hat, von denen kann ich unheimlich viel lernen.“ Als Ansage, dass er die Position seinem angestammten Block vorzieht, will der 20-Jährige dies aber nicht verstanden wissen. „Wir haben durch die Bank eine sehr starke Mannschaft, ich spiele in der anderen Reihe auch wahnsinnig gerne. Außerdem entscheidet ohnehin der Trainer, wo ich zum Einsatz komme.“

Das könnte aber auch am heutigen Sonntag gegen die Straubing Tigers wieder in der Paradereihe sein. Zwar kehrt Charlie Stephens nach der Geburt von Tochter Zoe wieder zurück, könnte aber kurzfristig umpositioniert werden, um dem zuletzt etwas flügellahmen zweiten Pinguin-Sturm zu mehr Durchschlagskraft zu verhelfen.

Hager beschäftigt sich statt dieser Gedankenspiele lieber mit der nächsten Partie, weiß aber, dass es gegen Straubing auch im heimischen KönigPalast alles andere als leicht wird. „Die Liga ist in diesem Jahr viel enger beisammen. Dass die unteren Mannschaften nur Punktelieferanten sind, kann man so nicht sagen. Selbst wenn Du gegen Duisburg schläfst oder mit halber Kraft rangehst, kannst Du nichts erreichen.“ Und das haben die Seidenstädter in dieser Saison noch vor. Die direkte Play-off-Qualifikation soll es möglichst sein. Wie viele Zähler davon nötig sind? „Da bin ich der falsche Ansprechpartner. Ob es nun 90 oder nur 85 Zähler sind, wir müssen in den letzten Partien einfach immer alles abrufen und uns von Spiel zu Spiel vorbereiten.“

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