Dessen Wert steht aber selbst dann noch nicht fest, wenn das Team von Trainer Niklas Sundblad am Sontagabend auch die Berliner Eisbären Juniors schlägt, da beide HEV-Gegner noch einige Spiele mehr auszutragen haben und gegenwärtig noch aus eigener Kraft an den Hernern vorbei ziehen können. Gegen die ersatzgeschwächten Saale-Bulls reichten vier starke Minuten zum Ende des zweiten Drittels zum Auswärtssieg.
„Ich bin sehr niedergeschlagen und genervt. Wir haben uns bei den Gegentoren auf ganz einfache Art austricksen lassen“, ärgerte sich der Hallenser Trainer Jiri Otoupalik, der zudem das schlechte Überzahlspiel monierte. Kritik, die ansonsten oft von Niklas Sundblad formuliert wurde. Doch der attestierte seinem Team drei verdiente Punkte und eine Leistung, die in Sachen Qualität und Ergebnis eine gute Ausgangsbasis für das heutige Heimspiel gegen Berlin darstellt.
Neu im Herner Team ist Anton Bader. Der in Kanada geborene Verteidiger wurde von den Füchsen Duisburg an den Gysenberg beordert. „Bader verfügt über einen knallharten Schlagschuss und ist Rechtsschütze. Daher wird er insbesondere auch in Überzahlsituationen seine Stärken ausspielen können“, versprechen sich HEV-Geschäftsführer Matthias Roos und Gesellschafter Shannon McNevan eine weitere Verbesserung der Qualität des Teams. Vielleicht kann er im Gegensatz zu Igor Alexandrov diese Hoffnungen ja einlösen.
Keine Beruhigung gibt es im Lazarett der Crusaders. Zwar hat Christopher Mauch wieder das Training aufgenommen, aber Steve Marr muss aufgrund von Adduktorenproblemen weiter passen, ebenso an diesem Wochenende Martin Rehthaler, weshalb der zunächst angedachte Wechsel von Rehthaler und Michael Hrstka ins DEL-Team der Füchse Duisburg entgegen der Ankündigung doch nicht umgesetzt wurde.
