Platz zwei belegten mit 14 Punkten Rückstand auf die 269 Zähler von Zabel/Bartko die rundengleichen Vorjahressieger Bruno Risi/Franco Marvulli aus der Schweiz (255). Dritte wurden eine Runde zurück Roger Kluge und Kenny De Ketele (Cottbus/Belgien).
Für Zabel war es bei 25 Starts der 13. Sixdays-Erfolg seiner Karriere. Anschließend feierte ihn das Publikum mit stehenden Ovationen und sang lauthals den Song "Es gibt nur einen Erik Zabel".
Der in Berlin geborene und in Unna lebende Sprinter spurtete auf der Straße zu mehr als 200 Profi-Siegen und ist damit weltweit die Nummer zwei hinter Rad-Idol Eddy Merckx (Belgien). In seiner Karriere fuhr er bei 14 Tour-de-France-Starts sechsmal ins Grüne Trikot des Sprintbesten, gewann dabei zwölf Etappen.
Bei seinem Lieblingsrennen Mailand-San Remo triumphierte er viermal. Neben zahlreichen weiteren Etappensiegen bei der Vuelta, der Deutschland-Tour und der Tour de Suisse gehören die Siege beim Amstel Gold Race, bei Paris-Tour und den Cyclassics in Hamburg zu seinen herausragenden Erfolgen.
Nur einem Titel fuhr Zabel immer hinterher: dem Gewinn der Straßenrad-WM. Zweimal (2004 und 2006) war er Zweiter, einmal (2002) Dritter. 107 Wochen stand er an der Spitze der UCI-Weltrangliste. Zukünftig wird Zabel als Repräsentant einer Radfirma arbeiten und als Sprint-Berater beim US-Team Columbia fungieren.
Zabel schließt Karriere mit Sieg ab
Letzter Sprint bei Berliner Sechstagerennen
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