Wie schon gegen Werder Bremen, als der Schweizer wie ausgewechselt nahezu jeden Meter des Platzes beackerte, zeigte sich der Angreifer auch gegen Bayer Leverkusen von seiner neuen, lauffreudigen Seite - und wurde dafür mit seinem zweiten Treffer des noch jungen Kalenderjahres belohnt.
Und es hätten sogar noch weitere hinzukommen können, wenn René Adler nicht im Weg gewesen wäre. Der junge Leverkusener Keeper stürmte in der 18. Minute aus seinem Kasten, erwischte den Schuss des herangeeilten Frei mit dem Fuß und fällte danach den BVB-Angreifer.
„Man hätte sicherlich Foul pfeifen können oder müssen", bewertete Frei die Szene grundsätzlich anders als Schiedsrichter Florian Meyer, der die Partie weiterlaufen ließ. Die Forderung nach einer Sanktionierung des „Übeltäters" konnte der Schweizer jedoch nicht nachvollziehen: „Nein, das war sicherlich keine Karte, weder Gelb noch Rot. Auch wenn er letzter Mann war, war es ja nicht so, dass ich an ihm vorbeigekommen wäre."
Genauso klar und fair wie er diese Szene bewertete, analysierte der fünffache Saisontorschütze auch die gesamte Partie: „Wenn man das Spiel über 90 Minuten betrachtet, war das sicherlich ein glücklicher Punkt."
Genau wie BVB-Kapitän Kringe bestritt auch der Schweizer Nationalspieler, dass mangelnde Fitness eine Ursache für den Leistungseinbruch sein könnte: „Jeder einzelne Spieler ist fit und spritzig. Wir haben allerdings eine junge Mannschaft, die sich erst zu einer Einheit formen muss. Dann geht es auch Schritt für Schritt vorwärts."



