Tokio und Chicago, Heimat des neuen US-Präsidenten und Olympia-Unterstützers Barack Obama, werben mit der Aussicht auf Spiele der kurzen Wege. Die Organisatoren aus der US-Metropole glauben zudem an eine Sogwirkung Obamas.
Rio de Janeiro betont die organisatorischen Vorzüge durch die Fußball-WM, für die Brasilien 2014 bereits als Gastgeber feststeht. Der einzige europäische Bewerber Madrid verweist auf die bereits bestehende Infrastruktur durch vorangegangene Bewerbungen und auf die deshalb geringeren Kosten als bei den drei Mitbewerbern.
Marketing-Chef Ramiro Lahera sieht das kleinere Investitionsvolumen Madrids angesichts der weltweiten Finanzkrise als entscheidenden Vorteil gegenüber Tokio, Rio de Janeiro und dem vermeintlichen Favoriten Chicago. "Wir garantieren die günstigsten Spiele", sagte Lahera.
Am 2. Oktober 2009 vergibt das Internationale Olympische Komitee (IOC) in Kopenhagen die Olympischen Sommerspiele 2016. Die nächsten Sommerspiele finden 2012 in London statt.
Olympia-Bewerber für 2016 stellen Konzepte vor
Chicago setzt auf Obama, Madrid auf den Preis
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