Demnach wird es ab der Saison 2010/2011 nur noch vier Regionalligen oder drei Ligen und höchstens zwölf Oberligen geben. "Ich bin sehr froh, dass wir diesen wegweisenden Schritt getan haben. Vor allem die Zweitligaklubs leisten durch ihre Zustimmung einen historischen Beitrag zur weiteren positiven Entwicklung des Handballsports in Deutschland", sagte Reiner Witte, Präsident der Handball-Bundesliga.
"Natürlich gibt es beim Ligenumbau Pro und Contra. Perspektivisch werden wir uns sportlich und wirtschaftlich sehr viel interessanter präsentieren können." Durch die Eingleisigkeit der 2. Liga, die bisher aus einer Nord- und einer Südstaffel besteht, erwartet die Handball-Bundesliga mittelfristig eine Professionalisierung der Klubs und eine verbesserte Vermarktungssituation. Um die Budgets der Vereine in der Einführungsphase zu schonen, werden steigende Reisekosten durch die Solidaritätsgemeinschaft ausgeglichen.
Konkret soll die Einführung nach folgendem Modus verlaufen: Die Absteiger aus der 1. Liga sowie die Klubs bis einschließlich Platz neun der 2. Bundesligen Nord und Süd qualifizieren sich für die eingleisige 2. Bundesliga. Das Feld wird komplettiert durch die beiden Bestplatzierten Klubs der Relegationsgruppe, die sich aus vier Drittligisten und den beiden Zehntplatzierten der zweiten Ligen zusammensetzt
