Michael Melka (3-): Erst gegen Ende der Begegnung ernsthaft geprüft, dabei nicht immer sicher, beim Gegentor machtlos. Hatte in der 75. Minute Glück, dass seine Foul-„Demonstration“ gegen einen Burghausener nicht als Tätlichkeit gewertet und mit Rot geahndet wurde.
Ahmet Cebe (2-): Spielte für den verletzten Clement Halet als Rechtsverteidiger. Mit seiner Bissigkeit und Schnelligkeit eine gute Besetzung. Krönung einer guten Leistung war die Vorlage zum entscheidenden 3:1.
Robert Palikuca (3+): Hat im Rennen um die Innenverteidiger-Position neben Jens Langeneke derzeit die Nase vorn vor Hamza Cakir. Glänzte jetzt auch als Torschütze. Sein Fehlpass vor dem Ausgleich und die Unterlegenheit gegen Vorlagengeber Christian Cappek (65.) schmälern eine eigentlich solide Leistung.
Jens Langeneke (3): Stand im Abwehrzentrum sicher. Ließ kaum etwas anbrennen, wurde aber von den Gegnern sehr selten wirklich gefordert. In der Drangphase der Burghausener mit etwas Mühe.
Fabian Hergesell (3-): Hinten gewohnt aufmerksam, nach außen war dem Linksverteidiger die Verletzungspause kaum anzumerken. Rettete in der 70. Minute für den bereits geschlagenen Melka. Allerdings sehr vorsichtig nach vorne.
Andreas Lambertz (4-): Der offensive Mittelfeldspieler stand in fast jeder Szene neben sich. Ein hartnäckiger Husten raubte dem Mannschaftskapitän die Puste, der nach dem Spiel deutlich von der Krankheit gezeichnet war.
Stephan Sieger (3): Fleißiger Arbeiter im defensiven Mittelfeld. Sein wichtiges 2:1 brachte die Fortuna auf die Siegerstraße.
Marco Christ (2): Rechtfertigte seine Aufstellung von Beginn an mit viel Einsatz, bemühte sich das Spiel zu ordnen. An fast jeder gefährlichen Aktion der Fortunen beteiligt.
Olivier Caillas (4): Blieb ziemlich blass, kaum gefährliche Flanken wie gewohnt. Dafür aber zur rechten Zeit zur Stelle, um die flache Flanke zum 3:1 einzuschieben.
Simon Terodde (4): Spielte eine unauffällige Rolle, wenn auch immer läuferisch aktiv. Von der Leistung her war seine Auswechslung in Ordnung.
Ranisav Jovanovic (4-): Brachte das unglaubliche Kunststück fertig, den Ball aus 15 Metern am leeren Tor vorbeizuschieben, nachdem er Torwart Manuel Riemann per Pressschlag bereits hinter sich gelassen hatte (19.). Hätte wohl besser nicht gespielt und wurde in der Pause durch Deniz Kadah ersetzt.
Deniz Kadah (3-): Bereitete das 2:1 durch seinen Kopfball an die Latte vor. Läuferisch sehr engagiert, fügte sich mit seinem Kampfgeist prima in die Mannschaft ein.

