Beim 104:91 rang die Mannschaft von Trainer Ingo Freyer den Gegner allerdings erst im Schlussviertel nieder. Die Feuervögel stehen damit bei 32:8 Punkten.
Der kommende Gegner TV Langen ist von dieser Bilanz mit 16:24 noch weit entfernt. Das macht die Hessen allerdings auch entsprechend gefährlich, da sie befreit aufspielen können. Mit dem Abstieg sollten die Langener mit acht Punkten Anstand zu den gefährdeten Rängen nichts mehr zu tun haben. Eine bessere Platzierung haben die "Giraffen" schon zu Beginn der Saison verspielt, als sie mit 2:12 Punkten starteten. Seitdem haben sie aber eine positive Bilanz von sieben Siegen aus 13 Partien zu verzeichnen.
Trainer Fabian Villmeter spielt weitgehend mit acht Akteuren, darunter drei Amerikaner. Angeführt wird die Riege der US-Boys vom Ex-Hagener Kyle Jeffers, der auf stolze 14,8 Punkte und 10,2 Rebounds pro Spiel kommt. Während dem Aufbauspieler Brandon Chappell (14,2 Punkte) ebenfalls eine zentrale Rolle zukommt, ist der dritte Amerikaner Jeremy McCulloch oft nur Ergänzungsspieler (2,9 Punkte).
Der TV Langen kooperiert mit dem Erstligisten Deutsche Bank Skyliners. Die talentierten Robin Benzing, mit 18,4 Punkten Top-Scorer der Giraffen, und Aufbauspieler Kai Barth (9,4 Punkte) gehören auch zum BBL-Kader von Frankfurt. Barths Bruder Sebastian (12,6 Punkte), Ex-Erstligaspieler Hendrik Feist (7,4 Punkte) und der türkische Center Koray Karaman (6,5 Punkte) sind die weiteren Leistungsträger.
Für Phoenix Hagen ist der TV Langen ein eher unangenehmer Gegner. Die vermeintlich entscheidenden Spiele um Platz zwei in Bayreuth, Kirchheim und gegen Jena kommen erst noch. Aber in der aktuellen Tabellensituation kann auch der kleinste Ausrutscher der entscheidende sein. Das war auch in Heidelberg zu spüren, als ein ersatzgeschwächter Gegner phasenweise über sich hinaus wuchs.
Dafür kann Phönix wieder auf viele zuvor verletzte Spieler zurückgreifen. Thomas Dreesen gab bereits in Heidelberg sein Comeback nach einer Fußverletzung. Ingo Freyer kann gegen Langen darum wieder auf eine tiefe Bank zählen, die schon mehrfach in dieser Saison ein wichtiger Faktor war.
Nach dem Langen-Spiel wartet mit dem Auswärtsspiel in Essen am 27. Februar ein West-Derby auf Phoenix. Karten für das Spiel gibt es am Samstag in der Halle oder in der kommenden Woche in der Phoenix-Geschäftsstelle.
