Patrick Owomoyela, Sie haben streng nach dem Papier noch immer nicht den ersten Dreier des Jahres 2009 eingefahren. Sind Sie am Freitag dennoch mit einem „gefühlten Sieg" nach Hause gefahren?
Nein, wir sind mit dem Gefühl eines hart umkämpften Unentschiedens nach Hause gefahren. Sicherlich fühlte es sich besser an, als das Remis gegen Cottbus. Aber am Ende hat es uns auch nur einen Punkt gebracht.
In der Halbzeitpause hat Jürgen Klopp zur Videoanalyse gebeten. Kann man die Hinweise, die man dort erhält, so schnell umsetzen?
Ja, denn es sind ja Sachen, die manchmal recht einfach erscheinen. Manche Dinge sind leichter zu veranschaulichen, wenn man sie sieht, als wenn man nur darüber spricht. Und es hat ja auch geholfen.
Für Sie war das Derby gegen Schalke eine Premiere. Wie fiel diese denn aus im Vergleich zum Nord-Derby zwischen Bremen und Hamburg, bei dem Sie öfter auf dem Platz standen?
Die ganze Region ist vielmehr involviert. Ich habe damals immer nur die Bremer Seite mitbekommen, weil Hamburg 100 Kilometer weg war. Hier ist es viel schärfer.



