Das Abwehrduo stand nicht so sehr im Mittelpunkt, war aber mindestens genauso wichtig für den ersten souveränen Heimsieg der „Zebras“ unter Peter Neururer.
Und besonders Korzynietz hat sich blendend eingelebt. Der ehemalige Bielefelder wird seinem Anspruch als Führungsspieler völlig gerecht, dirigiert und hat keine Scheu, gestandenen Kollegen wie Markus Brzenska auch mal ein paar Takte zu erzählen. „Bernd ist unser einziger Neuzugang und er hilft uns ungemein weiter“, ist Neururer froh, Korzynietz zu haben. „Denn Tobias Willi ist nach seiner erneuten Knieverletzung noch nicht so weit und sonst hätten wir auf der rechten Seite eine Vakanz.“
Doch die ist nicht gegeben. „Ich habe mich von Beginn an wohl gefühlt und bin ja auch unkompliziert“, ist es für den 29-Jährigen nichts besonderes, Verantwortung zu übernehmen. Doch er weiß auch, dass sich die Mannschaft keine Schwächeperiode mehr erlauben darf. „Wir haben uns zwar schon heran gearbeitet, aber die Spiele der Wahrheit kommen erst noch. Wir müssen gegen Aachen sowie Nürnberg und Freiburg dringend dreifach punkten, um sie vielleicht sogar auf Distanz zu bekommen.“
Auf das Flutlichtspiel am Tivoli freut er sich ganz besonders. „Es ist ein sehr traditionsreiches Stadion, eng und klein. Die Alemannia-Fans sind für ihre Stimmung bekannt und wir spielen fast zur Champions-League-Zeit. Das macht schon Spaß.“
Eine Einschätzung, die Schlicke nur unterstreichen kann. Der ehemalige Hamburger sieht den MSV nach dem Aufwärtstrend der letzten Wochen gegen Aachen sogar vorne. „Wir sind in der Favoritenrolle und ich bin gespannt, wie wir damit umgehen werden. Aber wir haben genügend Selbstvertrauen, um dort zu bestehen“, ist sich Schlicke sicher.
Wie Cedrick Makiadi über Aachen denkt, lesen Sie auf der nächsten Seite!

