Startseite » Fußball » 1. Bundesliga

Hoffenheim: TSG bangt um Hildebrand und Obasi
Jancker und Ibertsberger bleiben im Kader

1899 Hoffenheim bangt vor dem Punktspiel am Samstag bei Borussia Dortmund weiter um den Einsatz von Ex-Nationaltorhüter Timo Hildebrand (muskuläre Probleme) und Torjäger Chinedu Obasi (Muskelfaserriss).

Laut Trainer Ralf Rangnick fällt eine Entscheidung über den Einsatz der beiden Profis, die schon zuletzt beim 3:3 beim VfB Stuttgart gefehlt hatten, erst am Freitag.

Und trotz der ungeklärten Doping-Affäre werden die betroffenen Hoffenheimer Profis Andreas Ibertsberger und Christoph Janker weiter im Kader des Tabellenzweiten bleiben. "Solange sie spielberechtigt sind, und das sind sie, werden sie im Kader stehen", erklärte Trainer Ralf Rangnick am Donnerstag mit Blick auf das Punktspiel bei Borussia Dortmund am Samstag. Weitere Angaben zu der Affäre wollten die Verantwortlichen des Klubs allerdings nicht machen. "Es macht keinen Sinn, dass sie Fragen durch die Hintertür stellen", antworte Rangnick auf Fragen zu dem Thema.

Die Hoffenheimer stellten nur noch einmal klar, dass sie die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) geforderten schriftlichen Stellungnahmen von Ibertsberger, Janker und Rangnick abgegeben haben. Rangnick erklärte lediglich noch, dass er nicht wisse, wann es zu den persönlichen Gesprächen der drei Betroffenen mit dem Vorsitzenden des DFB-Kontrollausschusses, Anton Nachreiner, kommen wird. Auch der DFB hatte zuletzt betont, dass der Verband bis zum Abschluss der Ermittlungen durch den Kontrollausschuss keine weiteren Kommentare abgeben möchte.

Der Kontrollausschuss hatte von Ibertsberger und Janker Stellungnahmen verlangt, um die Vorfälle nach dem Bundesliga-Spiel am 7. Februar 2009 bei Borussia Mönchengladbach (1:1) zu klären. Die beiden Spieler hatten bei den Doping-Kontrollen nach der Partie gegen die Richtlinien verstoßen, weil sie mit zehnminütiger Verspätung zur Kontrolle erschienen waren. Aufgrund dieses Regelverstoßes ermittelt der Kontrollausschuss gegen die Profis, deren Dopingtests negativ ausgefallen waren. Gladbach hat mittlerweile Einspruch gegen die Spielwertung eingelegt.

Rangnick musste sich erklären, weil er behauptet hatte, dass Verstöße gegen die Anti-Doping-Richtlinien in der Eliteklasse an der Tagesordnung seien. Der DFB hatte Rangnick daraufhin aufgefordert, seine Aussagen zu konkretisieren. Der Verband hatte angekündigt, aktiv zu werden, falls sich aus der Aussage der Trainers Anhaltspunkte für weitere Ermittlungen ergeben sollten. Trotz des Wirbels der vergangenen Tagen hat die Stimmung innerhalb der Mannschaft laut Rangnick nicht gelitten. "Die Stimmung war sehr konzentriert und gut. Die Spieler haben sich am Dienstag zu einem Bowlingabend getroffen und dann Champions League geschaut. Auch Andreas und Christoph haben eine gute Trainingswoche hinter sich", meinte der Coach: "Die Arbeit mit der Mannschaft wurde auch zeitlich nicht beeinträchtigt."

Die Aussagen von Rangnick wurde von Mittelfeldspieler Sejad Salihovic untermauert: "Ich denke, die Spieler wurden nicht abgelenkt. Wir haben nicht viel darüber geredet."

Spieltag

1. Fußball Bundesliga

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

RevierSport Digital

Im günstigen Abo oder als Einzelheft

Jeden Montag und Donnerstag Fußball ehrlich und echt von der Bundesliga bis zur Bezirksliga. Im günstigen Abo oder als Einzelheft auf ihrem PC, Mac oder mobilem Endgerät.