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RWE: Karadag sammelt in der U19 Praxis
„Fitness für weitere Chancen“

Spielpraxis heißt das Zauberwort von Essens Bora Karadag.

Kein Wunder, seit Wochen liegt der Dribbler aufgrund seines Beckenschiefstandes mit parallelen muskulären Problemen auf Eis.

„Heute laufe ich für die U19 auf“, kündigt der 18-Jährige aufatmend an, „ich habe unter der Woche durchtrainiert und war schmerzfrei.“ Für die U23 darf er - genau wie auch Kai van der Gathen - nicht zocken. Dafür heute gegen Aachen.

„Das war schon großes Pech, dass ich plötzlich Verletzungsprobleme bekam“, grübelt Karadag, der sich in der Hinrunde als Youngster ziemlich weit nach vorn agierte und mit seiner zwanglosen Art auch im Umfeld gut ankommt. 15 Einsätze erhielt er von Coach Michael Kulm. „Der Trainer fragt natürlich immer, wie weit ich bin. Bedingung dafür, dass ich weitere Chancen erhalte, ist die Fitness“, träumt Karadag nicht.

Seit 2004 läuft der Türke für RWE auf, gebunden ist er bis 2011 - auch für ihn gilt der Begriff Tafelsilber. „Der Club holte in der Winterpause drei neue Jungs, davon zwei für das Mittelfeld“, beobachtet Karadag die Strukturarbeiten. Markus Neumayr und Mike Wunderlich sind so was wie direkte Konkurrenz. „Die sind richtig gut, das wird schwierig für mich“, bekennt Karadag.

Beim kommenden Match gegen Kölns U23 sitzt die Mittelfeldkonkurrenz Turgul Aydin und Wunderlich Gelb-Sperren ab. Karadag: „Ich muss mich wieder rankämpfen.“ Über Spiele bei der U19.

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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