Brandon Reid (24 Tore, 25 Assists) auf Seiten der DEG und Charlie Stephens (20, 38) bei den Pinguinen sind die Topscorer ihrer Teams. Vor allem für Stephens, der im Vorjahr in der Landeshauptstadt nicht richtig Fuß fassen konnte und nun in Krefeld groß aufspielt, ein brisanter Vergleich.
Schrecksekunde für Lynn Loyns, der im Training von einem abgefälschten Puck an der Lippe getroffen wurde und stark blutend das Eis verlassen musste. „Ein Cut, aber kein Grund zu jammern“, lächelte der Center aber bald wieder. Sein Einsatz am Freitag ist ebensowenig gefährdet wie der von Serge Payer, der wieder beschwerdefrei trainiert.
Das „Straßenbahnderby“ erfreut sich großer Nachfrage. Bei Redaktionsschluss dieser Seite waren bereits über 8.000 der 13.400 Karten für die Auftaktpartie in Düsseldorf verkauft, das erste Krefelder Heimspiel am Sonntag war bereits ausverkauft, für die zweite Partie waren nur noch wenige Restkarten verfügbar.
KEV-Kapitän Herberts Vasiljevs geht zuversichtlich in die Derby-Serie: „Es ist eine ungeheuer schöne Zeit, die Spannung wächst und ich spüre, dass alle mit voller Konzentration dem Play-off-Start entgegenfiebern Von mir aus können es sieben Spiele werden, aber wir werden dann das letzte gewinnen.“
Und auch die Play-off-Bärte sprießen schon wieder kräftig. Während Herberts Vasiljevs, Scott Langkow oder Chris Heid schon stattlichen Gesichtsschmuck tragen, ist bei den Youngstern wie Sinan Akdag, Patrick Hager oder Philip Riefers vorerst nur zarter „Flaum“ zu sehen. „Dafür sind wir Jungen windschnittiger“, grinst Stürmer Hager.
