Arminias Matthias Haeder besorgte mit seinem Doppelpack (26., 84.) im Alleingang den Iserlohner Untergang. Da half auch der zwölfte Saisonstreich von Achilleas Courtoglou (61.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich nicht mehr.
Langenbach konnte nur mit dem Kopf schütteln: „Es läuft alles gegen uns.“ Denn beim Aufwärmen schlug erneut das Verletzungspech zu. Damian Jeger, der sich in der Hinrunde einen Schädelbruch zuzog, holte sich nun einen Mittelfußbruch ab. Und zur Pause musste Nils Schulte mit einem Leistenbruch das Feld verlassen. „Das sind immer wieder Rückschläge, die man nicht verkraften kann“, resümierte Langenbach. „Trotzdem sind wir besser ins Spiel gekommen und hatten auch nach dem erneuten Rückstand noch Chancen.“ Doch Bielefeld schaukelte die Partie über die Runden: Bielefelds Coach Armin Perrey gab zu: „Oestrich hätte einen Zähler verdient gehabt, denn es war kein gutes Match von uns.“
Und aus diesem Grund will er auch nicht über die Aufholjagd zur Spitze sprechen: „Wir richten den Blick nicht nach oben, denn zum jetzigen Zeitpunkt müssen wir nicht auf den Punkterückstand schauen, sondern uns stabilisieren“, machte Perrey deutlich, dass er nicht gänzlich zufrieden war.
Das war auch Langenbach nicht, der aber betonte: „Wir haben noch genügend Begegnungen vor der Brust und können noch ausreichend Punkte sammeln.“
