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MSV: „Wir spielen nicht gegen Hütchen mit Beinen“
Das Wort „Verlieren“ ist gestrichen

Nicht nur für den MSV ist der Auftritt im „TUJA“-Stadion eine Premiere.

Auch der bislang schon viel herumgereiste Peter Neururer ist in seiner langen Karriere noch nie auf den FC gestoßen. „Das ist eines unserer wichtigsten Spiele. Sportlich wird es eine Charakterfrage für die Mannschaft.“

Die der Fußballlehrer unbedingt positiv beantwortet wissen will. „Wir fahren erstmals als Favorit seit meinem Amtsantritt zu einem Auswärtspiel. Das Wort ‚Verlieren‘ sollte also für uns gestrichen sein.“ Während die Mannschaft mit dem Flieger anreiste, nahm Neururer seinen Porsche. „Ich plage mich noch mit den Nachwirkungen der Mittelohrentzündung herum und der Arzt hat mir das Fliegen verboten“, erklärt Neururer.

Und hofft zugleich, dass seine Elf den „Höhenflug“ auch weiter fortsetzen wird. „Es geht nicht darum, ob meine Haare länger werden“, versucht der Trainer, den Fokus von sich abzulenken. „Natürlich bin ich im Bezug auf den Aberglauben ein Spinner. Aber die Arbeit des Teams gehört in den Vordergrund. Und wir müssen unsere Serie einfach weiter ausbauen.“

Und trotz der unglaublichen Serie von elf ungeschlagenen Partien in Folge und der Tatsache, dass er selbst noch nie so gut bei einem Verein gestartet ist, hebt Neururer den Zeigefinger: „Wir spielen nicht gegen Hütchen mit Beinen. Ingolstadt hat Mainz und Freiburg geschlagen. Und ans Hinspiel dürfen wir schon gar nicht denken.“ Sein Zusatz: „Trotzdem werden wir erneut mit drei Spitzen auflaufen und unsere Dominanz beweisen.“

Kurz Notiert / Amateurfußballnews

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