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2. Liga: Nürnberg schlägt den Spitzenreiter mit 1:0
Freiburger Angstgegner schlägt wieder zu

Der Angstgegner hat wieder zugeschlagen: Spitzenreiter SC Freiburg ist im Aufstiegsrennen aus dem Tritt geraten und kann in der 2. Liga gegen den 1. FC Nürnberg einfach nicht gewinnen.

Im Topspiel des 25. Spieltags verlor das Team von Trainer Robin Dutt gegen den Club 0:1 (0:0) und kassierte im achten Zweitliga-Duell mit den Franken die achte Niederlage. Während die Breisgauer nach dem zweiten Spiel ohne Sieg in Folge noch vier Punkte vor dem Relegationsplatz liegen, verkürzte der seit fünf Begegnungen ungeschlagene FCN dank des Sekunden zuvor eingewechselten Dario Vidosic (83.) den Rückstand auf den Tabellendritten FSV Mainz 05 auf vier Zähler. Für den Australier war es das erste Zweitliga-Tor.

Vor 19.000 Zuschauern offenbarten die Gastgeber, die ohne Yacine Abdessadki (gesperrt), Pavel Krmas (Oberschenkelverletzung) und Jonathan Jäger (Muskelfaserriss) auskommen mussten, in der Anfangsphase einige Schwächen in der Defensive. Die überlegenen Nürnberger konnten die Abwehrfehler der auch im Spiel nach vorne schwachen Freiburger aber nicht nutzen. Erst nach rund 20 Minuten kamen die Breisgauer etwas besser in die Partie, die Unsicherheiten in der Defensive setzten sich aber fort.

Michael Oenning (1. FC Nürnberg): Ich glaube, dass wir eine sehr, sehr gute erste Hälfte gezeigt und klar gemacht haben, dass wir das das Spiel unbedingt unbedingt gewinnen wollten. Nach der Pause sind wir dann etwas schwer reingekommen und alle hatten sich schon auf das 0:0 eingestellt, als dann doch noch das Tor fiel. Dass wir gewonnen haben, war zwar glücklich, aber ob verdient oder unverdient ist auch egal.

Robin Dutt (SC Freiburg): Ich habe mich nicht auf das 0:0, sondern eher auf den Siegtreffer für uns eingestellt und dann haben wir doch noch den Treffer bekommen. In der ersten Hälfte hatten wir unglaublich viele leichte Ballverluste, es war eine gewisse Nervosität zu spüren. Das ist mir unerklärlich, denn als Tabellenführer sollte man eigentlich selbstbewusst sein. Dann haben wir in der Halbzeit etwas taktisch korrigiert und dann lief es ein wenig besser.

Christian Eigler: (Nürnberg): Ich habe schon mit Raphael Schäfer drüber gesprochen: Das wichtigste Spiel kommt jetzt gegen Koblenz, da können wir wieder richtig oben ran kommen.

Den Gästen, bei denen Peer Kluge (Rückenprobleme), Marcel Risse (Adduktorenprobleme) und Mike Frantz (Oberschenkelprellung) nicht auflaufen konnten, fehlte es aber an der Durchschlagskraft. Die besten Chancen vor der Pause vergaben Christian Eigler (36.) und Isaac Boakye (44.). Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine weitgehend ausgeglichene Partie. Allerdings blieben hochkarätige Chancen Mangelware. Marek Mintal auf Seiten der Nürnberger (48.) und der Freiburger Julian Schuster per Freistoß (70.) nutzten die besten Möglichkeiten nicht.

Vidosic schloss nur eine Minute nach seiner Einwechslung einen Konter zum 0:1 ab. Beste Spieler auf Seiten der Gastgeber waren Ivica Banovic und Kapitän Heiko Butscher. Bei den Franken überzeugten vor allem Marek Mintal und Abwehrchef Andreas Wolf.

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