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MSV: Eine Millionen Euro Ablöse sind unrealistisch
Kapitän Grlic bleibt an Bord

Nach wochenlangem Warten ist Bruno Hübner nun „losgelassen“ worden.

Der Sportdirektor nutzt seine „Freiheit“ auch gleich aus und forciert die Vertragsverhandlungen mit dem aktuellen Kader. Und dabei hat ihm die Zusage von Olcay Sahan die Arbeit ein wenig erleichtert. „Das ist ein positives Zeichen für die laufenden Gespräche“, nickt Hübner.

Und das hat sich schon am Mittwoch-Nachmittag bestätigt, denn mit Olivier Veigneau hat sich der Funktionär noch weiter angenähert.

Die aufkeimenden Gerüchte, dass Borussia Dortmund für Markus Brzenska eine Ablöse in Höhe von einer Millionen Euro aufrufen würde und der VfL Wolfsburg für Cedrick Makiadi sogar 1,3 Millionen verlangen will, kann Hübner nicht nachvollziehen. „Erstens können wir uns solche Summen nicht erlauben. Und zweitens sind diese Zahlen auch nicht realistisch.“

Nach einem Gespräch mit Brzenskas Berater Kon Schramm, der sich bereits mit dem BVB in Verbindung gesetzt hat, rechnet er mit einem Betrag wie beim Wechsel von Martin Amdick zum 1. FC Kaiserlautern. „Das waren 520.000 Euro und in dieser Kategorie werden wir uns bestimmt auch bewegen“, wird Hübner in den kommenden Wochen die Drähte zu den Schwarz-Gelben glühen lassen. Denn schließlich stehen die 09er einem Wechsel nicht ablehnend gegenüber (siehe Seite 7), da Brzenska in der Innenverteidigung wohl nur die Nummer vier wäre.

Foto: firo.

Desweiteren hat der 48-Jährige mit Björn Schlicke die ersten Gespräche geführt. „Die Verhandlungen sind eröffnet“, zwinkert Hübner mit dem Auge und schiebt nach. „Wir werden uns in den nächsten Tagen über Konkretes unterhalten, aber auch er hat bereits signalisiert, in Duisburg bleiben zu wollen.“

Das gilt auch für Nicky Adler. Der Youngster hat einen leistungsbezogenen Vertrag, der sich nur verlängert, wenn er auf einen gewisse Anzahl an Spielen kommt. Doch das ist mittlerweile ausgeschlossen, denn der ehemalige Nürnberger hat gerade einmal zehn Partien auf dem Buckel, sieben Mal wurde er davon eingewechselt. „Aber Peter Neururer ist hochzufrieden mit ihm. Nicky ist flexibel einsetzbar, sehr schnell und technisch gut“, berichtet Hübner, der mit Adlers Manager Karl Herzog schon gesprochen hat. „Wir haben zwar die Möglichkeit, seinen Kontrakt aufzulösen, können uns aber auch einen Verbleib vorstellen. Weil dieser dann erneut für zwei Jahre leistungsbezogen sein wird, ist das Risiko für den MSV auch überschaubar.“

Unterdessen hat sich der Vertrag von „Ivo“ Grlic automatisch verlängert. „Er musste 25 Spiele absolvieren“, nennt Hübner die Details. Das hat der Kapitän, der jetzt noch mindestens ein Jahr an Bord bleiben wird, mit seinem Einsatz in Ingolstadt geschafft. Hübner: „Das ist genau der Schwung, den ich für die nächsten Wochen und Aufgaben benötige.“

Die anderen Personalien des MSV lesen Sie auf der zweiten Seite!

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